Composing vs. Out of the Box.
Wie stark darf ein Foto am Computer nachbearbeitet werden? Da gibt es immer wieder viele Diskussionen darüber zu lesen. Ich finde dies jedoch Zeitverschwendung. In dieser Zeit mache ich lieber ein Foto-Composing mit Photoshop statt mit zu diskutieren.

Meine Meinung ist, dass von Out of the Box bis zu extrem Photocomposing alles erlaubt ist, solange der Fotograf dies ehrlich deklariert resp. wenn es auf Anhib ersichtlich ist, dass es sich um ein Composing handelt. Bildmanipulationen um andere Leute zu täuschen finde ich dagegen verwerflich.

Meine Bilder sind fast alle im Photoshop nachbearbeitet. Da wird auch mal ein Pölsterchen wegretouchiert oder ein Muttermal, das dem Model nicht gefällt, weggeputzt. Ich werde hier bestimmt immer wieder Beispiele zeigen zum Thema Bildbearbeitung.

Das nachfolgende Bild muss man bestimmt nicht als Composing deklarieren. Hier ist es auf den ersten Blick erkennbar.

Die Aufnahme entstand im Fotostudio mit grauem Hintergrund. Der Rest ist alles per Photoshop reinmontiert worden. Ein Bild von einem Fabrikgebäude, ein Bild von einem Rasen und Digitaler Regen.

Die ganze Komposition benötigte etwa 10 Minuten im Fotostudio und etwa 3 Stunden am Photoshop.

Speziell kam die „Dodge and Burn“ Technik zur Anwendung. Diese habe ich bei einem Intensiv Workshop von Calvin Hollywood gelernt. Ein Teufelskerl in Sachen Photoshop. Wer sich für Composing interessiert muss sich unbedingt seine Arbeiten anschauen.

Das ganze Shooting war ursprünglich ein privates Auftragsshooting. Die Kundin wünschte Bilder welche sie ihrem Mann dann schenkte. Auf Nachfrage erhielt ich aber die Erlaubnis, die Bilder auch öffentlich zu zeigen. Sarayh, dafür danke ich Dir.

 

 

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