30
September

Fotoshooting mit 520 PS – Lamborghini Gallardo

Ehrlich gesagt ging es für einmal nicht wirklich ums Fotografieren, sondern mehr um Adrenalin und Fahrspass pur.
Die Bilder entstanden nur nebenbei mit meinem iPhone 4. Trotzdem interessieren den einen oder anderen die Bilder.

Zu meinem Gebertstag im Januar schenkte ich mir einen Gutschein für 2 Std. Lamborghini fahren. Beim vierten Termin klappte es dann endlich. Denn den Sportwagen bekommt man nur bei schönen Wetter und wenn die Aussentemperatur über 15 Grad beträgt. Mal regnete es und einmal musste der Lambo unerwartet in die Garage. Doch an diesem Montag nun, stimmte einfach alles. Ein herrlicher, sonniger Montagnachmittag.

Obwohl ich schon selbst Autos mit rund 300 PS besass, war ich sehr nervös vor Mietantritt. Herr Beadini von luxusdrive.ch erklärte mir kurz die wichtigsten Bedienelemente wie z.B. den Rückwärtsgang, den man mittels Knopfdruck auf der linken Seite des Armaturenbrettes einlegte. Nach einer kurzen Einführungsfahrt um den Block durfte meine Frau zusteigen und wir konnten vom Helvetiaplatz losfahren.

Vorab planten wir eine passende Route, welche wir in den 2 Stunden fahren wollten, um nicht einfach in der Gegend herum zu irren. So fuhren wir etwas Autobahn, viel Überlandstrassen, über den Albispass und vor allem durch viele Tunnels. Das musste einfach sein. Denn im Tunnel verstärkte sich der sonst schon dröhnende Motorensound um ein vielfaches. Fenster runterkurbeln, den Motor hochdrehen lassen und geniessen.

Den Topspeed von 320 km/h auszuprobieren war für mich kein Thema. War früher schon ab und zu mit über 250 km/h unterwegs. Mit einem richtigen Sportwagen nichts spektakuläres, mit einem aufgetunten Strassenauto sehr gefährlich. Nach Schweizer Strassenverkehrsgesetz ist das sowieso ein Schwerverbrechen. Also Gaspedal nicht einfach runterdrücken.
Doch die Beschleunigung des über 500 Nm starken Geschosses war mehr als faszinierend. Ein Sportwagen der in 4 Sek. von 0 auf 100 beschleunigt ist schon Atem(be)raubend. So musste ich einige Male mit der Tiptronic einen Gang runterschalten um dann mit einem kurzen Druck aufs Gaspedal wiederholt den Stier der Lamborghinis rauszulassen. Durch den Allradantrieb wird die Kraft problemlos und sicher auf die Strasse übertragen.

Es ist kein Fahrzeug für temperamentvolle Neulenker und Speedjunkies. Kein Auto um sich von anderen auf der Strasse provozieren zu lassen. Der Lamborghini ist in meinen Augen ein grobes und kraftvolles aber präzises Sportgerät das man mit entsprechendem Respekt fahren sollte.
Wie man in der Aargauer Zeitung lesen kann, kann man auf nasser Fahrbahn schnell ab der Strasse kommen >>>

Die zwei Stunden vergingen wie im Fluge. Doch für einen Fotostop reichte es trotzdem. So machten wir ein paar Handyfotos. Ich könnte mir aber gut vorstellen den Lamborghini mal für ein richtiges Fotoshooting zu mieten. Wer weiss? Mit dem passenden Model dazu?

Wer sich für Sportagen interessiert und Freude an Ferrari, Porsche, Lamborghini und Co. hat, dem kann ich nur empfehlen mal so einen Wagen zu mieten.

Die Firma Beadini www.luxusdrive.ch kann ich wärmenstens weiter empfehlen. Es steht der gelbe Lamborghini Gallardo 140 oder ein roter Ferrari F360 Spider zur Verfügung.
In Anbetracht was diese Autos kosten finde ich die Mietpreise OK.

Weitere Fotos vom Lamborghini Gallardo Ausflug gibt es in meiner privaten Fotogalerie zu sehen >>>

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24
September

Sonnenuntergang an der Côte d’Azur

Vorletzte Woche fuhr ich mit meiner Frau an der Côte d’Azur. Dabei erinnerte ich mich auch wieder an die vielen Shootings vom letzten Jahr, welche ich an Martin Zurmühle’s Workshop machen konnte.

Diese Aufnahme entstand in einer versteckten Bucht bei wunderschöner Abendsonne. Es war auch im September und nicht nur die Lufttemperatur war sehr angenehm, sondern auch die Wassertemperatur. Zum Teil stand ich selbst hüfttief im Wasser. Da musste ich mich nicht nur auf die Aufnahmesituation konzentrieren, sondern auch auf die Kamera und das Objektiv. Denn für elektronische Ausrüstungen es gibt nichts schlimmeres als Salzwasser (und Sand).

 

Zum Vergleich noch eine Aufnahme am selben Ort, aber etwa 1 – 2 Stunden früher aufgenommen. Das Sonnenlicht war entsprechend ‘härter’. Die Kameraperspektive war gegenüber dem ersten Bild komplett anders. Ich stand hier nämlich auf einem Felsvorsprung. Es lohnt sich meistens genügend Zeit an einer Location einzuplanen um verschiedene Lichtsituationen mit verschiedenen Standorten auszuprobieren.

 

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21
September

Nikon mit neuer Systemkamera Nikon 1 – Auftakt gelungen?

Heute läutete Nikon, als einer der Letzten, auch noch die Aera der Systemkameras ein. Die Nikon 1 Serie.

Nach langen Wochen voller Gerüchte präsentierte Nikon nicht unbedingt das, was zum Teil erwartet wurde. War doch die Rede von einer neuen Nikon D4 als Nachfolger der Nikon D3, aber auch über eine Nikon D400, der angeblichen Nachfolgerin der D300 wurde heftig Diskutiert. Es kursierten schon Bilder und viele spekulative, technische Daten im Internet. Aber auch über neue Systemkameras wurde spekuliert.

Erst gestern wurde ich durch einen Tweet auf die Seite http://iamcomings.com/ aufmerksam. Mann solle den Link weiterverbreiten und dann anschauen. Wie gewünscht habe ich auch einen Post im Facebook abgesetzt. Der Counter schien heute gegen 19 Uhr bei 0:00:00 anzukommen. (Anm.: Eine reine Flashseite die auf keinem iPad funktioniert.)
Doch im Laufe des Tages mehrten sich dann die Informationen über eine neue Systemkamera, der Nikon 1. So stellte sich die Frage was den die Counter Seite zu bieten hat?
Gespannt guckte ich immer mal wieder auf die Seite. Was kam um 0:00:00 Uhr? Eine lausig aufgelöste Flash Seite die krampfhaft versucht ein Filmchen abzuspielen was aber einfach nicht funktioniert. Unglaublich! Sollte diese Seite tatsächlich von Nikon selbst stammen finde ich das mehr als eine peinliche Einlage! Was soll den das? Na ja, die Seite funktioniert auch um 23.30 Uhr noch nicht. Ich hoffe, dass in der Nikon 1 etwas mehr Qualität steckt als in der verpixelten, stockenden Flashseite.

Also werfen wir einen Blick auf die funktionierenden Webseiten von z.B. fotointern.ch oder dpreview.com. Da finden wir alle erdenklichen technischen Daten zu den soeben neu vorgestellten Systemkameras. Auch ist zu erfahren, dass wir noch einen Monat die technischen Daten lesen dürfen bevor es die Geräte zum kaufen gibt. Ist das eine Nikon Marketingstrategie? Schade eigentlich. Da hätte ich Nikon mehr zugetraut. Wird uns in den nächste Tagen evt. ein anderer Anbieter auch noch eine Systemkamera präsentieren? Oder hält sich Canon aus diesem zukunftsträchigen Business heraus? Lassen wir uns überraschen. Aber für dieses Vorgeplänkels muss ja einen Grund haben. Erinnert mich etwas an die Firma mit dem Apfel…

Was mich jedoch positiv überraschte und beeindruckte, Nikon scheint sich nicht von dem Gigapixelwahn anstecken zu lassen und getraut sich, eine Weltneuheit mit ‘nur’ 10 Megapixel zu präsentieren. Denn nur die wenigsten Käufer wissen, dass zu hohe Pixeldichten auf kleinen Sensoren eher kontraproduktiv sind.Eine der meistgestellten Fragen, wenn ich mit meiner Nikon unterwegs bin, ist die Pixelzahl der Kamera.

Aber gut, es gibt da noch viele andere Daten die mal erst zu überprüfen, testen und zu vergleichen sind. Und da die Kameras erst in einem Monat lieferbar sind haben wir noch ein wenig Zeit. Vielleicht schaue ich mir vorher schon mal die Samsung NX200 an. Aber oh weh, die ist auch noch nicht erhältlich.

Also noch kurz eine Anmerkung zum Titel: Auftakt gelungen? Ich finde nein. Ein nicht erhältliches Produkt so pompös an einem Stichtag zu präsentieren mit einer Counterseite die zu spät bei 0 angelangt und dann nicht mal funktioniert, das finde ich sehr schwach. Es entspricht nicht der Qualität die ich sonst von Nikon Geräten gewohnt bin. Hoffen wir, dass um so mehr in der Technik steckt als im Marketing und dann passt es.

Wer eine Nikon 1 mal testen konnte soll doch kurz ein Feedback zur Kamera geben …

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17
September

Kuhstall als Fotolocation nutzen oder andere Ideen?

Nach zwei Wochen Ferien gibt es wieder mal einen Fotoblogeintrag.

Vor über 15 Jahren kaufte ich im jugendlichen Wahnsinn einen Kuhstall mit über 1600m2 Land. Und das in Frankreich, genauer gesagt im Südburgund, nahe bei Bourg-en-Bresse.
Das Ziel war damals, aus dem Kuhstall ein Ferienhaus zu machen. Durch eine Gesetzesänderung im Jahre 2005 ist es nun aber nicht mehr erlaubt, den Kustall in ein Wohnhaus umzubauen.

Darum suche ich nun nach kreativen Ideen was ich mit dem ziemlich grossen Kuhstall (7m x 25m) und den 1600m2 Land anfangen könnte. Aktuell nutzt ein Bauer den Stall für seine Rinder.

Als ambitionierter Fotograf kam mir natürlich als erstes in den Sinn, daraus eine Fotolocation zu machen. Die Frage ist nur, ob Fotograf und Modell, eine 4 Stündige Fahrt (Zürich – Bourg-en-Bresse) auf sich nehmen, um an einer solchen Location zu shooten. Auf dem Grundstück gäbe es natürlich die Möglichkeit um diverse, vor allem auch grosse Requisiten zu deponieren. So z.B. einen alten Traktor oder gar ein ausrangiertes Kleinflugzeug oder was auch immer.
Na ja, das mal spontan meine Idee.

Aber nun würde es mich viel mehr interessieren was Ihr so für kreative Ideen habt, was Ihr aus so einem Stück Land und einem Kuhstall anstellen würdet?

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