Alter Rhein bei Egghof

Heute beim Spaziergang am Rhein konnte ich mit der Nikon D800 zum ersten Mal so richtig ‘fotografieren’ :-)

Beim draufklicken erscheint ein 1920 * 1080 grosses Bild. Wem es gefällt kann es als Bildschirmhintergrund Bild verwenden.
Speziell optimiert für Bildschirme mit einer Auflösung von 1920 x 1080.

 

 

Hier war der Standort der Aufnahme (in der Bildmitte):

Größere Kartenansicht

D300 vs. D800 bei 400mm Brennweite mit Sigma 120 – 400mm Tele

Im letzten Bericht behauptete ich, dass es egal ist ob ich mit der D300 mit 600mm (400mm x 1.5 Cropfaktor) ein Bild aufnehme oder mit der D800 und 400mm Brennweite.

Dazu machte ich heute schnell einen Testaufbau. Das Sigma 120 – 400mm DG OS N-AF f/4,5-5,6 hab ich direkt auf ein Manfrotto 190B Stativ geschraubt. So konnte ich einfach die Kamera vom Objektiv wegnehmen ohne die Position zu ändern. Die Vibrationsreduktion habe ich für den Test ausgeschaltet.

Zum Vergleich habe ich die beiden Testbilder im Photoshop so übereinandergelegt um das Ergebnis einfacher zu vergleichen. Doch so einfach ist es doch nicht. Oder?

Bild anklicken um es grösser zu betrachten. Welches ist die Kamera A und welches die Kamera B? Antwort findest Du am Ende des Berichtes.

Der 100% Aussschnitt mit der D300 und dem Sigma 120 – 400mm DG OS N-AF f/4,5-5,6 auf 400mm
Durch den Cropfaktor entspricht die Brennweite somit 600mm.

 

Der praktisch gleiche Ausschnitt, aufgenommen mit der Nikon D800. In diesem Fall mit 400mm Brennweite.

Und zuletzt das Originalbild mit der D300 aufgenommen. (6.1 MB)

Als Pendant dazu das Originalbild mit der D800. (10.9 MB)

 

Wie versprochen noch die Lösung zum ersten Testbild:
Kamera A ist die Aufnahme mit der Nikon D800, Kamera B ist Aufnahme mit der Nikon D300. Und richtig erkannt?

Nikon D800 mit Teleobjektiv Sigma 120 – 400mm DG OS N-AF f/4,5-5,6

Nun komme ich zu meiner zweiten Objektiv Neuerwerbung von dieser Woche.

Mein vorhandenes Nikon AF-S VR 70 – 200mm 1:2.8 G gehört eigentlich zu den Referenz Objektiven im Teleobjektiv-Bereich. Leider blockierte bei den ersten Tests an der D800 der Autofokus. Zudem sind bei einer Vollformat Kamera 200mm auch wirklich 200mm. An der APS-C Kamera, z.B. der Nikon D300 bekommt das Objektiv durch den sogenannten Crop Faktor (bei Nikon x1.5) eine beachtliche Brennweite von 300mm.
Crop Faktor bei Wikipedia erklärt >>>

Da man für Reisen immer gut eine lange Brennweite brauchen kann, habe ich mich für das extreme Teleobjektiv von Sigma, dem 120 – 400mm DG OS N-AF entschieden. Es ergänzt zudem wunderbar das Nikon 24 – 120mm Objektiv. So decke ich einen Brennweitenbereich von 24 – 400mm mit nur zwei Objektiven ab.
Das Objektiv passt übrigens auch an die D300. Damit hätte ich eine Brennweite von 600mm zur Verfügung. Doch dank der dreimal höheren Auflösung der Nikon D800 ist das gar nicht notwendig wie die nachfolgenden Bilder belegen.

Als Ausgangslage dient ein Übersichtsbild, aufgenommen von meiner fest installierten Lufingen Webcam >>>


Gelb eingeramt der Ausschnitt den ich mit 400mm Brennweite ungefähr anvisiert habe. Ich stand in der selben Distanz wie die Webcam, nur etwa 6 Meter tiefer.

Meine Tests entstehen im Gegensatz zu vielen Testberichten nicht im Labor sondern unter realen Bedingungen.
Also machte ich nachfolgende Aufnahme OHNE Stativ, aber mit der integrierten Vibrationsreduktion (VR 1). Darum ist das Bild auch nicht ganz scharf.
So sieht also das unbearbeitete, aber auf 650 Pixel verkleinerte Bild aus.
Einstellung an der Nikon D800: ISO 100 – f/6,3 – 1/160 Sek. – VR 1 On

Und nun zu einem 100% Ausschnitt (oben im gelben Rahmen markiert) von der Ursprünglichen Aufnahme:
Ganz schön frech, diese Zoomleistung. :-) Klar, im 100% Ausschnitt ist das Bild nicht mehr so scharf wie wir es vielleicht wünschen. Also besonders bei der Tierfotografie wird man bald an die Grenzen einer Brennweite von 400mm kommen. Doch wenn man etwa die Hälfte des aufgenommenen Bildes mit dem Tier ausfüllt, dann kommt das mindestens so gut wie bei einer DX Kamera mit einer Brennweite von 600mm.

Manch ein Profi schüttelt vermutlich den Kopf wenn er hier liest was für Objektive ich an der neuen Nikon D800 einsetze.
Stimmt! Eigentlich gehören hier Objektive mit Festbrennweiten drauf. Doch wie so oft im Leben muss man Kompromisse eingehen. So ist diese Objektivwahl ein Kompromiss zugunsten einer flugtauglichen (max. 6kg ‘Handgepäck’) und transportablen (ich trage meine Ausrüstung alleine :-) Ausrüstung . Zudem sind meine Ferien keine Fotoferien sondern Ferien mit Fotografie. Des weiteren ist das ganze auch eine Preisfrage.

Man sollte auch bedenken, dass heutige Fotoworkflow – Programme wie z.B. Lightroom gewisse Schwächen von Tele-/Zoom-Objektiven (Tonnenverzerrung / Vignetierung / Chromatische Aberration) sehr gut korrigieren.

So, langsam endet meine erste Testserie der verschiedenen Objektive. Obwohl, das Nikon 12 – 24mm, f4 DX Weitwinkel möchte ich auch mal noch kurz testen.
Dann geht es bald auf die Insel und es wird fleissig in der Praxis geübtund ausaprobiert. :-)

Nikon D800 mit 20 jährigem 50mm f/1.8 Nikon Objektiv

Und hier noch ein Test mit einem mindestens 20 Jahre altem Nikon Objektiv.
Modellbezeichnung? Hmm, einfach Nikon Nikkor 50mm 1:1.8

Was kann ich noch dazu sagen? Der Autofokus funktioniert einwandfrei. Die Bildqualität ist einiges besser als die das eben gekauften 24 – 120mm Nikon Objektives aber schlechter als das Nikon 105mm Makro.

Ein Objektiv das zu Unrecht oft Zuhause liegen bleibt wenn ich auf Reisen oder ins Fotostudio gehe. Das wird sich in Zukunft ändern. :-) Ein Beweis, dass nicht immer alles neu oder teuer sein muss um gut zu sein.

Unbearbeitetes Originalbild mit dem uralten 50mm Festbrennweiten Objektiv. Draufklicken für das grosse Original Bild (11.7 MB).

Nikon D800 mit AF-S Nikkor 24 – 120mm 1:4 G ED N

Heute frisch gekauft und gleich im Studio getestet: Das Universalzoom AF-S Nikkor 24 – 120mm 1:4 G ED N an der Nikon D800.

Leider habe ich nicht so viel Zeit, darum nur ganz rudimentär zwei Bilder mit dem Anfangs- und Endzoombereich. Die Blende 8 sollte ja ziemlich im besten Arbeitsbereich liegen und 1/200 Sek. kann man auch Still halten.

Wie an vielen Orten bemängelt, sieht man bei den Zoom und Teleobjektiven tatsächlich eine (z.T. starke) Beugungsunschärfe. So auch bei diesem Objektiv. Aber es ist weniger ausgeprägt als bei dem wesentlich teureren AF-S 28 – 70 VR (Erste Generation). Sobald man das Bild in der Grösse etwas reduziert reduziert sich der beanstandete Effekt der Beugungsunschärfe.

Warum sieht man diese Beugungsunschärfe denn an einer Nikon D300 nicht? Ganz einfach, wegen der drei Mal geringeren Auflösung.
Beugungsunschärfe auf Wikipedia erklärt >>>

Das erste Bild ist bei 24mm. Out of the Box. Das Vorschaubild ist auf 650 Pixel Breite heruntergerechnet. Auf das Bild klicken um es in voller Grösse zu sehen. Das grosse Bild musste ich leicht komprimieren weil ich es sonst nicht hochladen kann. So ist es nur noch 7 MB statt 12.1 MB. Beugungsunschärfe > Kopf und Füsse sind Unscharf.

 

Die genaue Situation aber mit 120mm gezoomt. Hier ist das verlinkte Originalbild nicht komprimiert.
Achtung: Bild ist 11.7 MB Gross.

 

 

Testaufnahme im Fotostudio mit der Nikon D800

Komme soeben vom Fotostudio mit einer ersten Testaufnahme zum zeigen. Schliesslich benutze ich in Zukunft die neue Nikon D800 Spiegelreflex Kamera für meine Kundenshootings.
Darum interessiert mich ganz besonders wie sich die Kamera unter Studiobedingungen macht.

Da ich meine Studio Objektive gerade im Fachgeschäft zur Schätzung abgegeben habe, kann ich heute nur das Nikon Makro AF-S MICRO NIKKOR 105mm – f/2.8 ausprobieren.
Um es vorweg zu nehmen, das Ergebnis hat mich begeistert. Ich zeige hier ein Originalbild und ein etwas reduziertes, aber unbearbeitetes Bild als Sample.

Im ersten Bericht “Meine Nikon D800 erhalten – Liefersituation weiter schwierig” zeige ich ein Beispiel mit dem Nikon 28 – 70 Zommobjektiv, ebenfalls ein Bild im Studio. Dabei wird das Bild gegen Aussen immer unschärfer. Beim 105mm Objektiv konnte ich diesen Effekt nicht feststellen. Es werden also noch einige Tests notwendig um die passenden Objektive für’s Studio zu finden.
Klar, die beste Lösung wären Objektive mit Festbrennweiten. Doch die sind Sauteuer und das dauernde Wechseln macht das Arbeiten nicht unbedingt einfacher.

Um möglichst viele Herausforderungen ins Bild zu bringen habe ich Susi ein bisschen angezogen :-)
Karrierter Hut, gestreiftes Hemd, bunte Tücher mit Muster und eine schwarze Samt-Augenbinde und natürlich viel Haut.

Was mir aufgefallen ist sind die Farben. Sie wirken extrem kräftig.

 

Hier das verkleinerte Bild. Das Bild ist einzig auf 650 Px Breite heruntergerechnet. Ansonsten ist das Bild unangetastet.

 

Und hier ist das Originalbild verlinkt. Achtung, das Bild ist rund 10 MB gross.