Nikon D800 – Das Killerbild mit dem Nikkor 105mm Makro

Eigentlich sollte die Aufnahme ein simpler Test für meine neue Nikon D800 mit dem Nikon Makro AF-S MICRO NIKKOR 105mm 1:2.8G ED werden.

Doch das Bild hat einen unglaublichen Effekt den ich Dir nicht vorenthalten möchte.
Probier mal das Bild 10 Sekunden oder länger anzuschauen. Bei mir beginnt sich das Bild immer mehr zu bewegen. Unheimlich.

Das Bild ist praktisch unbearbeitet. 1:1 Bild nur auf 1’200 Pixel Breite reduziert und minimal nachgeschärft.
Grundsätzlich wollte ich die Schärfeleistung des Makro Objektives testen und gleichzeitig Randunschärfe, Vignettierung und Chromatische Aberation anschauen.
Das Ergebnis überzeugt.

Zuerst mal das Bild: (Bild anklicken um das Vollbild anzuschauen)

 

Hier ein 100% Ausschnitt derselben Aufnahmen:

 

Hier der Unterschied der Aufnahme ohne (Links) und mit (Rechts) Korrektur der Optik und der Chromatischen Aberation:

Die Korrektur ist extrem minimal. Das bedeutet, dass dieses Makroobjektiv eine wahnsinnig präzise Wiedergabe hat.
Eigentlich ein klares Signal, dass man an die Nikon D800 Objektive mit Festbrennweiten schrauben sollte.
Nur ist das eine Kosten, Platz und Gewichtsfrage.

Weitere Bilder folgen…

Meine Nikon D800 erhalten – Liefersituation weiter schwierig

Am Freitag habe ich meine sehnlichst erwartete Nikon D800 erhalten. Da ich meine Nikon D800 bereits bestellte bevor der genaue Preis bekannt war, stand ich auf der Bestellliste ziemlich weit vorne.

Kamera abholbereit

Am Freitagmittag erhielt ich die Nachricht, dass die bestellte Kamera abholbereit sei. Leider konnte ich die Kamera nicht gleich abholen weil für 15 Uhr ein Kundenshooting angesagt war. Das Shooting sollte bis etwa 17 Uhr dauern. Also genug Zeit um die Kamera nachher bei Fotomedia Morgenegg in Dübendorf abzuholen. Wie so oft, überzog ich beim Shooting und so war ich erst um 18 Uhr fertig. Also ab ins Auto und auf nach Dübendorf. Knapp 10 Minuten vor Ladenschluss stand ich im Laden. :-)

Die kompetente und nette Verkäuferin bot mir trotz anstehendem Ladenschluss an die Kamera auszupacken und im Laden anzuschauen. Da ich das englische Manual schon durchgelesen hatte war das jedoch nicht nötig. Also rasch noch zwei Ersatzakkus dazugepackt und die Rechnung bezahlt.

Lieferbarkeit

Natürlich fragte ich die Verkäuferin noch nach der aktuellen Liefersituation der Kamera. Sie haben nur drei Nikon D800 erhalten und der nächste Liefertermin ist nicht bekannt. Es sind also noch viele Bestellungen offen. Die schlechte Lieferverfügbarkeit der D800 führt dadurch zu unzähligen Kundenanfragen, wann die Kamera endlich eintrifft. Ehrlich gesagt hatte ich mich seit der Bestellung auch etwa drei Mal erkundigt. Grund dafür sind die bevorstehenden Ferien, welche mir als Trainingscamp für die D800 dienen sollten. Eigentlich hatte ich wenig Hoffnung die D800 noch vor den Ferien zu ergattern. Um so grösser nun die Freude.

Erste Erfahrung mit der Nikon D800

Ich erspare an dieser Stelle die Beschreibung und Fotodokumentation wie man eine neue Kamera auspackt. Dazu gibt es ja genügend Material im Internet :-)

Probleme mit Speicherkarten

Als erstes musste ich feststellen, das meine neu gekauften Highspeed Compactflash Speicherkarten nicht mit der D800 funktionieren.
Es handelt sich um die Kingston CompactFlash 32GB ultimate 600X. Die Kamera zeigt sofort bei CF einen Error an. Auch das Formatieren in der Kamera löste das Problem nicht. Die zweite, identische  Karte funktioniert ebenso nicht. Mit der Nikon D300 funktionieren die Speicherkarten übrigens einwandfrei.
Die SanDisk Extreme III 8.0GB läuft dagegen problemlos in der Nikon D800.
Erstaunlicherweise funktionieren die SD Karten, welche ebenfalls von Kingston sind. Es handelt sich um die Kingston SDHC 32GB ultimateX 100X.

Probleme mit Nikkor AF-S VR 70 – 200mm 1:2,8G

Beim durchprobieren meines Objektivparkes musste ich feststellen, dass beim AF-S VR 70 – 200mm nach wenigen Aufnahmen doe Fokussierung blockierte.
Das gleiche Problem hatte ich bereits an der D200 und D300. Nach zweimaligem Besuch in der Nikon – Werkstatt in Elgg erhielt ich das Objektiv zurück. Kein Fehler Festgestellt! Das zweite Mal durfte ich etwa 6 Wochen auf das Objektiv verzichten. Nachher funktionierte das Objektiv zwar, aber ich hatte immer ein ungutes Gefühl. Ich gehe davon aus, dass die D800 den alten Fehler neu provoziert.

Das Nikkor AF-S 28 – 70mm 1:2,8D scheint die D800 zu mögen. Hier konnte ich keine Probleme feststellen. Leider ist das Zoom von der ersten Generation und hat keine Nanovergütung. Zudem ist das Objektiv 20% grösser und schwerer als das aktuelle Modell.

Das ‘Glace’ meiner Sammlung, das AF-S Micro 105mm 1:2,8G (Makro) mit dem goldenen N (= Nanovergütet) funktioniert ebenfalls einwandfrei.

Dann wurde es spanndend. Ich habe ja noch ein 12 – 24mm 1:4 DX Weitwinkel und ein allerwelts Nikon 18 – 200 DX Zoom. Gemäss Nikon funktionieren die DX Objektive ja problemlos an der D800.
Tatsächlich erkennt die D800 die DX Objektive und schaltet die Kamera in den DX Mode. Ein dünner Rahmen signalisiert im Sucher den reduzierten Ausschnitt. Eigentlich erwartete ich, dass der ungenutzte Bereich flächig abgedunkelt wird. So erfordert die Arbeit mit einem DX Objektiv eine gewisse Konzentration um den korrekten Bildausschnitt anzuvisieren. DX Testbilder erstellte ich noch keine.

Neue Objektive müssen her

Nach nur zwei Tagen ist mir bewusst geworden, dass ich alle Objektive ersetzen muss. Alles andere macht in meinen Augen wenig Sinn. Dass DX Objektive auf der FX Kamera passen ist sicher kein Nachteil, erweckt aber den Eindruck, dass dies eine echte Option ist um die bestehenden Scheiben zu behalten. Ich war da wohl etwas Naiv und das wird nun so richtig teuer.

Die Bilder – Outdoor

Nun aber zu den Bildern. Ich hatte noch nicht viel Zeit um richtige Testbilder zu machen. Bei einer Geburtstagseinladung nutze ich Gestern jedoch die Gelegenheit und machte mal rund 250 Aufnahmen.
Und die Bilder machen so richtig Spass. Die Farben sind ungewohnt knallig und authentisch. Die Schärfe erschlägt einem schon bei der Vorschau. Das Heranzoomen wird dann schon richtig Gemein. Bei einem Ganzkörperportrait siehst Du jedes Härchen im Gesicht! Teilweise habe ich mit meinem SB-800 Blitz die Bilder aufgehellt. Die D800 und der SB-800 scheinen miteinander zu harmonieren.

Die Bilder – Fotostudio

Das Fotostudio war heute zwar vermietet. Ich durfte aber ein paar Testaufnahmen mit der D800 von einem der Models machen. :-)
Dabei stellte ich zwei Dinge fest. Die zwei erstellten Gesichtsportraitbilder sind echt der Hammer. Knackescharf mit schönen und unverfälschten Farben.
Aber die zwei Ganzkörperportraits stellten mich nicht zufrieden. In der Vorschau ist das Bild absolut Top. Doch beim ranzoomen ist das Gesicht total unscharf.
Im Gürtelbereich ist das Bild superscharf und bei den Füssen wird es wieder unschärfer. Ich kann das Problem noch nicht einordnen. Muss zuerst in aller Ruhe weitere Testaufnahmen machen.

Erstes Resümee

Es gibt noch viel zum ausprobieren und zum berichten. Auch wenn es vielleicht nicht so tönt, ich bin sehr zuversichtlich, dass die D800 mir die erwartete Leistung bringt und sogar übertrifft.
Ich bin der Meinung, dass die Nikon D800 keine Kamera für den Hobby – Knipser ist. Die Kamera spricht eher den ambitionierten und professionellen Fotografen an.

Ich werde die folgende Woche noch Zeit (und Geld?) investieren um die Kamera Ferientauglich zu machen. Denn das halbfunktierende 70 – 200 kommt bestimmt nicht mit.
In den nächsten und Wochen berichte ich bestimmt immer mal wieder über meine Erfahrung mit der neuen Kamera. Nach und nach wird es natürlich auch Bilder und Bildvergleiche geben.

Vor den Ferien habe ich nicht mehr so viel Zeit. Dazwischen wird es hoffentlich ein paar Madeira – Ferienbilder zu sehen geben. Natürlich mit der D800 aufgenommen :-)

 

D800: Draussen im Garten. Vollautomatik.

D800: Draussen im Garten. Zeitautomatik

D800: Draussen mit dem SB-800 Aufhellblitz und dem problembehafteten Nikon 70 – 200 Tele.

D800: Studioaufnahme – Ganzkörperportrait. Gesicht unscharf, Gurt scharf, Schuhe unscharf. Und das bei Blende 7.1

D800: Studioaufnahme Gesichtsportrait > 1:1 Ausschnitt und unbearbeitet

 

Myanmar – Ein wunderbares Land

Ab und zu durchstöbere ich meine Bilderarchive. Das Thema Ferien ist bei mir gerade aktuell. :-)
So bin ich auf ein paar ältere Bilder aus dem Jahre 2005 gestossen. Im letzten Blog zeigte ich bereits zwei Aufnahmen.

Myanmar (Burma) gehört zu einer meiner schönsten Reisedestinationen. Leider ein bisschen weit weg. Sonst wären wir schon lange nochmals dort hin gereist.

Hier ein paar Impressionen von der Burma – Reise. Insgesamt entstanden in den 8 Tagen über ‘1’500 Aufnahmen.

 

Kinder in einem Dorf abseits vom Stadtleben. Touristen sind zwar nichts unbekanntes, aber es gibt schon ein paar skeptische Blicke.

 

Einbeinruderer sind eine der Attraktionen auf dem Inle See. Diese besondere Technik des Ruderns ist anscheinend weltweit einmalig.

 

Fahrzeuge sind in Myanmar extrem teuer. Darum werden die Transportfahrzeuge oft bis auf den letzten Platz gefüllt.

 

Die letzten Fischer sind auf dem Heimweg. Die Farben der Sonne wirken schon fast unnatürlich.

 

Und noch ein Einbeinruderer. Hinten sieht man den Korb mit dem die Fische gefangen werden.

 

Ferienvorbereitung – Sonnenstand mit LightTrac berechnen

Für ambitionierte Hobby Fotografen ist die Ferienzeit eine gute Quelle für viele neue Bilder.

Besonders in fernen Ländern und fremden Kontinenten gibt es unendlich viele Kulissen für schöne Outdoor Fotos.
Die beste Tageszeit für gute Landschaftsbilder ist jedoch begrenzt. Besonders das Morgenlicht und die Abendsonne bieten beste Voraussetzungen zum fotografieren.

Bei organisierten Fotoreisen von Profis wie z.B. Dionys Moser (fotoreisen.ch) wird dieser Aspekt besonders berücksichtigt. Die Route und Aufenthaltsorte werden nach der Sonne geplant.

Doch wie macht man das wenn man privat unterwegs ist? In der Regel kennt man die Gegend nicht und man kennt den Ssonnenverlauf nicht.
Dafür habe ich nun die iPhone / iPad App “LightTrac” entdeckt. Das Programm berechnet an jedem Ort auf der Erde zu jedem beliebigen Zeitpunkt den Sonnenaufgang und den Sonnenuntergang. Auch die Mondphase fehlt nicht. So kann ich nachschauen um welche Zeit am 20. Juli 2012 die Sonne in Moskau aufgeht. Vorausgesetzt das Wetter ist gut :-) Die App geht aber noch weiter. Da das Programm auf die Karten von Google zugreift, kann man auch die genaue Richtung sehen wo die Sonne auf- oder untergeht.
Wichtig ist, dass die App einen Internetzugang benötigt um die Landkarte anzuzeigen. Also sollte man schon vor der Reise die gewünschten Destinationen auswerten. Oder man sollte schauen, dass man ein Hotel mit Internet Anschluss hat. So kann man auch in den Ferien eine Location berechnen lassen.

Ob mir die App die gewünschte Hilfe bietet werde ich spätestens nach meinen Ferien zu berichten wissen :-)

Info und Screenshots von LightTrac >>>

 

2005 hatte ich noch keine Hilfe zur Sonnenberechnung. Also lautete die Devise: Wecker auf 5.30 Uhr stellen und rausschauen ob die Sonne schon da ist :-)

Morgens früh kurz vor 7 Uhr in Myanmar am Inle See aufgenommen:

 

Ein Tag zuvor, die Sonne drückte durch den Morgennebel

Myanmar – Inle See – Schwimmende Gärten:

Kamera: FujiFilm S2 Pro (10 Megapixel)

 

Neue Kameras von Nikon und Samsung

Wahnsinn was zur Zeit auf dem Digitalkamera Markt läuft. Es werden laufend neue Modelle vorgestellt und eines toppt das andere.

Nikon

Nikon präsentiert die Nikon D3200. Die Spiegelreflexkamera positioniert sich preislich im untersten Segment der DSLR Kameras.
Die Kamera brilliert mit unglaublichen 24,2 Megapixeln. Die technischen Daten findest Du auf der Homepage von Nikon >>>

Nikon scheint den Trend mit den höheren Auflösungen konsequent weiter zu führen. Nach dem grossen Aufschrei der 36 Megapixel der D800 gibt es eine 24 Megapixel Kamera für unter 700.-

Warten wir auf die ersten Testberichte und Praxisberichte der neuen D3200. Schade ist nur, dass bereits neue Kameras präsentiert werden bevor die schon länger angekündigten D800 und D4 Kameras ausgeliefert werden können.

Samsung

Samsung bringt erwartungsgemäss neue Kameras aus dem Systemkamera Segment auf den Markt.

Ende 2011 durfte ich den Sony NEX-5 Konkurrent, die Samsung NX-200 testen. Mehrere Testberichte über die Samsung NX200 >>>

Im Mai bringt Samsung nun bereits den Nachfolger, die Samsung NX210 heraus. Die Auflösung bleibt vernünftigerweise gleich. Aber der Nachfolger wurde unter anderem mit serienmässigem WiFi bestückt.
Vermutlich werden zukünftig viele Kameras mit WiFi, GPS und evt. sogar GSM ausgerüstet. Die Leute wollen die erstellten Bilder möglichst rasch im Internet zeigen und suchen darum nach einfachen Verbindungslösungen. Ob zukünftig 20 (und mehr) Megapixel Bilder direkt auf Facebook gepostet werden können wird sich zeigen.

Zusätzlich präsentiert Samsung eine Nachfolgekamera der Samsung NX11. Die neue Samsung NX20 wird sich auf dem Level der Sony NEX-7 bewegen, obwohl bereits die etwas Leistungsschwächere Samsung NX200 mit der NEX-7 verglichen wurde. Ich bin gespannt auf die Fakten und werde sicher noch genauer darüber berichten.

Zuletzt bietet Samsung eine NX1000 an. Ebenfalls mit 20 Megapixel. Ohne Objektiv ist die Kamera so klein, dass sie sogar in die Hosentasche passt. Auf der Samsung Schweiz Homepage habe ich jedoch auf die Schnelle noch keine Informationen über die drei neuen Modelle gefunden.
Aufmerksam wurde ich auf die neuen Systemkameras durch Berichte von fotointern.ch
Samsung NX1000 >>>
Samsung NX210 >>>
Samsung NX20 >>>