Heute habe ich mein neustes Objektiv erhalten. Das Nikon AF-S Nikkor 85mm 1:1.8G.
Das Objektiv hat eine sogenannte Festbrennweite und eignet sich mit 85mm unter anderem sehr gut für Portraitaufnahmen.

Objektive mit Festbrennweiten sind in den meisten Fällen qualitativ den Zoomobjektiven weit überlegen.
Warum ist das so? Die Linsen im Objektiv müssen nur auf eine einzige Brennweite fokussieren. Es benötigt dadurch weniger Linsen und es bewegen sich auch weniger Linsen weil nur fokussiert, aber nicht gezoomt wird.
Zoomobjektive sind immer ein Kompromiss. Darum verwenden Profifotografen solche Objektive weil sie keine Kompromisse eingehen wollen. Aber auch viele ambitionierte Hobby Fotografen benutzen gerne Festbrennweiten. Der grösste Nachteil von Festbrennweiten ist, dass man mehr Objektive benötig und somit je nach Arbeit öfters wechseln muss. Auch benötigt man mehr Platz und muss noch mehr Gewicht mitschleppen. Das ist besonders bei Reisefotografen ein grosses Problem.

Auf Grund verschiedener Testberichte und Empfehlungen und dem relativ günstigen Preis habe ich mich für dieses Objektiv entschieden.
Der nachfolgende Test soll Nikon D800 Besitzern eine Hilfe bieten bei der Suche nach dem passenden Objektiv.
Weitere Objektiv Testberichte gibt es hier >>>

So machte ich bei bedecktem Himmel rasch eine Bilderserie. Kaum durchgeklickt regnete es schon wieder.
Die Testbilder entstanden unter Realbedingungen und nicht im Labor.

Der Entscheid fiel auf dieses Objektiv, weil das etwas lichtstärkere Nikkor AF-S 85mm f/1.4 rund viermal mehr kostet als das f/1.8.
Das Objektiv hat nur ein Kunststoff Gehäuse. Damit ist es weniger robust als teurere Objektiv, aber auch ein rechtes Stück leichter. Die etwas bessere Lichtstärke ist für mich kein Kriterium. Im Studio fotografiere ich sowieso mit Blende 7.1 oder grösser. Und wenn das Licht trotzdem mal knapp wird, hat die Nikon D800 ja noch einiges an Reserve im ISO Bereich.

So, nun zu meinem Kurztest:

Nikon D800 im Garten auf dem Stativ positioniert. Spiegelvorauslösung eingestellt und Zeitautomatik.
Dann habe ich die Blendenwerte von 1.8 bis 16 durchfotografiert. Da die Schritte sehr klein sind habe ich immer einen Blendenwert übersprungen.

Nachfolgend je das Originalbild (auf 3000 Pixel verkleinert) und ein Ausschnitt aus dem Schärfeeinstellbereich.

 

f / 1.8

f / 2.2

f / 2.8

f / 4.5

f / 5.6

f / 7.1

f / 9

f / 11

f / 14

f / 16

 

 

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