Datsun 1600 SSS

Diesen rund 40-jährigen Datsun 1600 SSS habe ich unterwegs auf Madeira angetroffen.

Wahnsinn, wie gut dieses Auto noch erhalten ist. Und es scheint für seinen Besitzer ein alltägliches Transportmittel zu sein.
Hier bei uns wäre das ein Oldtimer der gehätschelt und gepützelt würde.

Diese Autos rollten in der Zeit vom Förderband als ich das Licht der Welt erblickte.

Hier gibt es statt Kunststoff noch Metall und Chrom. Feine Chrom Leisten umranden liebevoll die Scheinwerfer.

Was mich überraschte ist die hohe Motorleistung. Gemäss Wikipedia hat dieser 1.6l Datsun bereits 110 PS.
Ich dachte immer in dieser Zeit war der VW Golf einer der wenigen Sportautos im 100 PS Bereich.

 

Und hier noch das Original Bild, das ich im Photoshop nach meinem Geschmack zu obigen Bild ‘aufgepimpt’ habe.

 

Der .com Wein

Eigentlich trinke ich ja keinen Wein. Nicht ganz freiwillig, denn ich bekomme von praktisch jedem Wein bereits nach dem ersten Schluck sofort Kopfschmerzen.

Daher probierte ich auch diesen nicht und kann so nicht viel über die Qualität berichten. Nur so viel, dass er den anderen am Tisch geschmeckt hat.

Schlussendlich hat mir einfach der Name des Weines gefallen. Wer kommt auch die Idee einen Wein .com (dot com) zu nennen. :-)
Finde ich einfach Genial.

Wenn ich eine Flasche Wein kaufe, um diese jemandem zu schenken, habe nur wenige Kriterien die zur Auswahl führen.
Das ist sicher mal der Preis, die Herkunft und schlussendlich die Etikette die mich zum Kauf bewegt. Und ich glaube, das machen einige andere Leute etwa ähnlich. Denn nicht alle kennen sich bei Wein wirklich gut aus. Oder? Ich finde es zumindest ehrlich. :-) Und meistens war die Wahl gar nicht so schlecht.

Und so fand ich, dass ich diesen Wein nur wegen des originellen Namens und der schlicht gestalteten Etikette gerne kaufen würde. Habe den .com in unseren Breitengraden jedoch noch nie angetroffen.
Suchmaschinentechnisch ist der Name zudem etwas unglücklich. Denn bei der Suche nach “wein dot com” oder “wein .com” findet man diesen Wein nicht so schnell, auch wenn man noch “portigal” hinten anfügt.

Abus Privest – Fehlermeldung “S=1 Funk.Bat.Stg.”

Wenn man ein technisches Problem hat findet man im Internet oft rasch eine Lösung. Leider war das nicht so als ich eine Fehlermeldung einer Abus Privest Alarmanlage interpretieren wollte.
Die Suche nach der Fehlermeldung “S=1 Funk.Bat.Stg.” führte zu keinem brauchbaren Ergebnis.

Darum schreibe ich hier eine Bilderanleitung zur Fehlerinterpretation und Lösung.

Ausgangslage:
Rote LED (neben Symbol mit Dreieck und Ausrufezeichen) blinkt an der ABUS Privest Alarmanlage.

Hinweis:
Folgende Anleitung sollte nur von technisch versierten Personen angewendet werden. Im Zweifelsfall besser eine Fachperson engagieren.

Fehler Auslesen:
Die LED ist nur ein Hinweis dass ein Fehler vorliegt. Die genaue Information muss man zuerst auslesen.

Zum Auslesen der Fehlermeldung gibt man folgende Zeichen ein:
* > 3 > 1 > “Persönlichen 4stelligen Pin Code eingeben” > #

Wird nun “S=1 Funk.Bat.Stg” angezeigt kommt folgende Anleitung zur Anwendung.
Bei anderen Fehlermeldungen bitte im Handbuch nachlesen oder den Support von ABUS kontaktieren.

Die Fehlermeldung bedeutet, dass die drei Batterien in der ABUS Funk Sirene leer sind. Insgesamt hat es 5 Batterien vom Typ CR123A in der Alarmsirene.

Bevor folgende Schritte vorgenommen werden, müssen zuerst drei (oder besser gleich fünf) Batterien vom Typ CR123A (3 Volt) besorgt werden.
Wenn ein gewisses Alter der Batterien erreicht wird, muss man sowieso damit rechnen, dass eine Batterie um die andere langsam leer wird.
Daher lohnt es sich gleich ein paar Reservebatterien zu kaufen.

Stopp! Bevor es ans Wechseln der Batterien geht muss zuerst der Sabotagekontakt der Sirene an der Alarmanlage deaktiviert werden.

Das geht wie folgt:
* > 9 > 1 > “Pin Code vom Programmer eingeben” > # > 9 > 5

Hinweis: Der Pin Code vom Programmer ist nich der gleiche wie der um den Alarm zu entschärfen.

Nun sollte der Text “SABO-UNTERDRUCK AKTIVIERT” im Display stehen.
Jetzt kann man sich an die Sirene ran machen. Auf keinen Fall das Menü in der Alarmanlage beenden, sonst wird der Sabotagealarm wieder aktiv.

Tipp: Sirenen von Alarmanlagen sollten möglichst an einem schwer erreichbaren Ort montiert werden.

Jetzt wird der Deckel der Alarmsirene vorsichtig entfernt und die 5 CR123A Batterien kommen hinter einem Kunststoff-Schutzdeckel zum Vorschein.

Die drei Batterien links bei der Nr. 3 sind für den Funkteil. Sie sind also für die Stromversorgung des Elektronik- und Funkteils zuständig.
Die beiden Batterien rechts bei der Nr. 2 sind für die Sirene zuständig.

Am besten ersetzt man alle 5 Batterien. Dann hat man wieder mehrere Jahre Ruhe und ist sicher, dass die Alarmierung funktioniert.
Unbedingt auf die richtige Polarität der Batterien achten.

Bei dieser Gelegenheit die Sirene von Schmutz und Tieren befreien und den Schutzdeckel zuklappen und einrasten.

Dann den Sirenendeneckel aufsetzen und mit den beiden Schrauben fixieren. Den Wasserschutzdeckel auf die Schraube drücken. Fertig. Fast …

An der ABUS Privest muss man nun noch das Programmiermenü verlassen.
Das geht mit folgender Tastenreihenfolge:

* > * > 0

Auf dem Display sollte nun stehen:
MOECHTEN SIE DIE DATEN SICHERN? J

Dies kann man mit dem Symbol # bestätigen.
Jetzt geht die Anlage wieder in den Normalbetrieb. Die rote LED darf nun nicht mehr blinken.
Dafür leuchtet nun die grüne LED mit dem Häkchen.


Zum erfolgreichen Abschluss fehlt nur noch ein Sirenentest.
Also Alarmanlage scharfstellen und durch einen Sensor auslösen. Wenn es jetzt blitzt und lärmt ist der Batterietausch erfolgreich abgeschlossen. :-)

 

An dieser Stelle noch ein Dankeschön an den ABUS Support Deutschland für die rasche Antwort auf meine E-Mail Anfrage.

Hightech Strassennetz auf Madeira

Die kleine portugiesische Insel Madeira ist eine sehr schöne Insel für Erholungs- und Wanderferien.
(Infos zu Madeira und Hoteltipps finden Sie hier).

Wer sich die Insel genauer anschauen möchte, und das kann ich wärmstens empfehlen, bucht entweder eins der vielen Insel Ausflugsangebote oder mietet gleich ein eigenes Fahrzeug.
Da ich gerne fotografiere nehme ich lieber ein Mietauto. So bin ich unabhängig und kann dort anhalten wo ich will und so lange ich will.

Das Strassennetz von Madeira ist in einem unglaublich guten Zustand. Viele Strassen scheinen erst in den letzten Jahren neu gebaut oder saniert worden zu sein.
Und das fast bis in die hintersten Dörfer. Dort wo sie keine Strassen bauen konnten wurden einfach Tunnel gebaut. Und das sind nicht wenige.

Der Fahrstil auf Madeira ist im Gegensatz zu z.B. Naxos (Griechische Insel) einiges ruhiger, vorsichtiger und angenehmer.
Einzig an einigen extrem steilen Strassen kommt man evt. ins schwitzen, wenn man wegen Gegenverkehr anhalten, und danach wieder anfahren muss.

Es gibt ein sehr gutes Hauptstrassennetz. So erreicht man alle Orte der Insel innert nützlicher Fahrzeit. Meiner Meinung nach lohnt es sich daher nicht ein Reiseangebot mit Auto und wechselnden Hotels zu buchen. Der Zeitaufwand zum Ein- / Auschecken des Hotels, Koffer aus- /einpacken, orientieren und angewöhnen würde ich eher in etwas fahrzeit investieren und dafür an einem einzigen Ort bleiben.
Von Vorteil ist eine Unterkunft in der Nähe von Funchal. So kann man am Abend spontan in die Hauptstatt gehen und dort durch die Altstadt ziehen und ein feines Nachtessen geniessen.

Hier ein Bilck auf das super moderne Strassennetz von Madeira:

Steintürme bauen – Nimm Dir Zeit, gib Dir Zeit

Heute waren wir an der Thur in der Nähe von Alten. Das Wetter war etwas wechselhaft und ich fand nicht wirklich tolle Motive an der Thur die mich inspirierten.

So entschied ich mich selbst ein paar Motive in die Landschaft zu bauen. Mich faszinieren diese von Menschenhand geschaffenen Steintürme, die man ab und zu an Seen und Flüssen antrifft.

Nach erstaunlich kurzer Zeit schaffte ich es, die ersten Steine aufeinander zu türmen.

Wer nicht einfach zuunterst einen Grossen Stein nimmt und dann immer kleinere darauf legt, merkt rasch, dass es einiges an Konzentration und Geduld benötigt.
Zudem braucht es auch Vorstellungsvermögen und einen guten Gewichtssinn.
Ich finde, dass Steine türmen eine gute Übung für Fotografinnen und Fotografen ist. Denn eines der wichtigsten Elemente bei der Fotografie ist meiner Meinung nach die Zeit.
Sich Zeit nehmen für ein Motiv, sich Zeit nehmen für eine gute Situation, sich Zeit nehmen für den passenden und einzigartigen Augenblick.
Oft habe ich das Gefühl das meine Bilder gerade deswegen scheitern. Ich nehme mir oft zu wenig Zeit. Ich will rasch vorankommen, alles festhalten was an mir vorbeizieht und weitergehen.
Doch gerade deshalb sehe ich die schönsten Motive, die besten Perspektiven und die passendsten Momente nicht.

Letztens las ich in einer Studie über einen Test mit Profi Fotografen und Hobby Knipsern. Da wurde festgestellt, dass die Profis im Schnitt wesentlich mehr Zeit nahmen für ein Bild als die Knipser.
Sicher ist das nicht der einzige Faktor für gute Bilder, aber ein sehr wichtiger.

Letzte Woche berichtete ich, dass ich in der nächsten Zeit keine kommerziellen Fotoshootings mehr anbiete. Grund dafür ist, dass ich mich fotografisch weiter entwickeln will.
Und dazu benötige ich vor allem Zeit. Durch die vielen Fotoshootings und Kurse nahm ich mir keine Zeit mehr um neues auszuprobieren. Um Fachbücher zu lesen und andere Fotografen verstehen zu lernen.

Darum werde ich, zumindest Symbolisch, in der nächsten Zeit noch ganz viele Steintürme bauen. :-)

Kleinere Steine auf Grosse zu legen funktioniert ganz einfach. Spannend wird es, wenn man einen Stein auf den Spitz stellt und darauf einen wesentlich breiteren Stein darauf legt.

Auf dem Rückweg hat gefiel mir dann noch diese wellenartige Landschaft. Der Mais im Hintergrund und der Weizen im Vordergrund erinnerten mich ein wenig ans Meer.

Timelapse Aufnahme mit der Nikon D800 – Lufingen

Heute experimentierte ich mal wieder mit der eingebauten Timelapse Funktion der Nikon D800.

So habe ich von unserem Balkon aus ganze 3 Stunden lang alle 3 Sekunden eine Aufnahme machen lassen.
Die Fokussierung habe ich auf manuell gestellt. Die Kamera lief in der Zeitautomatik (A). Ich stellte die Blende auf f8 ein um im besten Schärfebereich des Objektives aufzunehmen.
Die Belichtungszeit wurde durch die Kamera laufend an die Lichtverhältnisse angepasst.

Das Tolle an dieser Funktion der Nikon D800: Die Kamera macht vollautomatisch einen Full HD Film im .MOV Format. Die Datei für die 3 Stunden Aufnahme wurde 312 MB gross.
Die Filmwiedergabe verkürzt sich auf ganze 2 Minuten. Ich brauchte nur die Datei auf den Computer zu kopieren und dann auf Youtube hochzuladen.
Keine Bearbeitung, keine Korrekturen usw.
Übrigens war nach den 3 Stunden der Akku ziemlich leer. Wer über eine längere Zeit solche Aufnahmen machen möchte, muss also für genügend Strom besorgt sein.

Ausser den tollen Wolkenformationen ergab sich Leider keine besondere Lichtsituation.
Spannend am Ergebnis finde ich einfach die gute Bildqualität in der 1080p Wiedergabe. In den tieferen Auflösungen lohnt sich der Film kaum anzuschauen.
Timelapse Aufnahme von Lufingen in Richtung Oberembrach:

Aktuell läuft die Kamera in einer zweiten Runde. Mal schauen wie es nach dem Sonnenuntergang aussieht.