Der Geburtstag der Schweiz ist schon wieder vorbei. Die Erinnerungen sind noch da und fotografisch dokumentiert 🙂

Ich hörte davon, dass man ab 2014 einen Kurs absolvieren muss um grösseres Feuerwerk abzufeuern. Darum war ich dieses Jahr in Kauflaune und beschaffte mir ein paar grössere Feuerwerkskörper.
Diese waren bereits in kurzer Zeit abgefeuert. Zugegeben, es machte Spass aber es war viel zu kurz. (Ein separater Blog dazu folgt noch.)

So erinnerte ich mich an verschiedene Fototechniken wo man mit Licht Bilder zeichnet. Kurzerhand installierte ich meine Kamera noch am 1. August um ca. 23.30 Uhr um das auch einmal auszuprobieren.
Also ein handgemachtes Feuerwerk mit einer LED Taschenlampe. Das zweite Bild gefiel mir schon ganz gut. Weil ich keinen Computer dabei hatte, machte ich leider nur zwei Aufnahmen.

Die zweite Aufnahme gefällt mir aber schon ganz gut. Ich werde sicher weitere Experimente in diese Richtung machen.

Making of:

Den Auslöser gedrückt und vor die Kamera gerannt. Dann die Taschenlampe wie wild im Kreis geschwungen und einmal kurz in die Luft geworfen. Klick. 15 Sekunden sind vorbei.

Aber warum sieht man die Umgebung so gut? Es war ja kurz vor Mitternacht! Für diesen Effekt kam mir der Vollmond zur Hilfe. Durch die lange Belichtungszeit wurde die Umgebung ganz leicht beleuchtet. Ohne Vollmond hätte das wohl kaum funktioniert. Doch das Ausgangsbild sieht ganz anders aus:

Man sieht nur ganz wenig von der Umgebung. Die gesamte Belichtung bewegt sich im unteren Drittel des Histogramms.
Da das Bild im RAW Format aufgenommen wurde, war es jedoch problemlos möglich die Regler sehr stark nach oben zu schieben. So weit, dass man schlussendlich den Eindruck hat, dass es am heiter hellen Tag ist.

Aufnahmedaten:
Nikon D800, Nikkor 24 – 120mm f/4, 24mm Brennweite, Blende f/5.6, 15 Sekunden Belichtet, auf dem Stativ im RAW Format aufgenommen.

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