Wie bereits im ersten Teil beschrieben, hatte ich mich bei der spontanen Wanderung ziemlich überschätzt. Durch den matschigen Schnee wurde der letzte Abschnitt immer anstrengender. Die Route enthielt zudem extreme Höhenunterschiede welche meine untrainierten Beinmuskeln ziemlich strapazierten. Aber egal, Hauptsache ich mochte noch fotografieren  🙂

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Auf dem folgenden Bild sieht man weit hinten den Säntis. Die Säntis-Luftseilbahn ist noch weit weg. Die Talstation der Säntis Bahn war mein Wanderziel. Dort wartete mein Auto auf mich.

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Hier ein Versuch mit dem Weitwinkel Objektiv Sigma 12 – 24mm. Ich versuchte mal ganz nah zu fokussieren. Trotz Blende f/10 ist die Tiefenschärfe im Nahbereich überraschend gering. Ab ein paar Metern Distanz ändert sich das jedoch sehr schnell. Weitwinkelobjektive haben eine relativ grosse Schärfentiefe. Jedoch gelang mir mit dieser Einstellung kein aussagekräftiges Bild.

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Den Schilderwahn gibt es nachweislich nicht nur in den Grossstädten.
Na ja, schliesslich braucht es diverse Wegweiser für Wanderer, fünf für Mountainbiker, zwei für Nordic Walker, dann zwei für einen separaten Hinweis für den Appenzeller Alpenweg und noch drei Schilder für den Landwirtschaftsweg. Weil der Platz an der Stange langsam etwas knapp wurde musste ein weiteres Schild an den dahinterliegenden Felsen und zwei weitere Schilder an einen separaten Pfosten.

Leider nütze mir dieser Schilderwahnsinn nicht viel. Ich verlief mich schliesslich im Wald, wo es gar keine Signalisation gab.

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Trotz Sonnenhut war meine ‚Birne‘ am Abend ein bisschen rot. Kurz nachdem ich diese Aufnahme machte entdeckte ich …

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… diese winzig kleinen Flugobjekte am Himmel. War wohl ein Klassentreffen für Gleitschirmflieger.
Möchte nicht wissen wie viele Gleitschirmflieger an einem Wochenende hier herumdüsen. Bald benötigt es noch Schilder in der Luft um den Verkehr zu regeln 🙂

(Wie immer Bild anklicken um es mit der hoch geladenen Auflösung zu betrachten)

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„Sie haben Ihr Ziel erreicht“ hätte ein Navi vor dieser Berghütte gesagt. Leider habe ich jedoch kein Wander Navi. Vielleicht muss ich mir mal eine Schweizer Wanderapp für das iPhone zulegen.

Die Aufnahme entstand mit der Nikon D800 und dem Nikkor 85mm f/1.8

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Folgende Aufnahmen entstanden mit der Olympus OM-D E-M5

Ohne Übertreibung, auf diesem Ameisenhaufen rannten Tausende von Ameisen herum. Ich stellte die Oly in den Makro Mode und streckte meinen Arm weit hinaus über den Ameisenhaufen. Ob Ameisen kalte Füsse im Schnee bekommen? Auf jeden Fall hatte es auf dem angrenzenden Schnee wo ich stand keine Ameisen und so konnte ich relativ ruhig ein paar Makros machen.

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Mit der Olympus machte ich noch ein paar kurze Filmsequenzen. Eine wirklich gruselige Angelegenheit. Vielleicht lade ich die Filmsequenz mal auf Youtube hoch.

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Und dann noch zwei ähnliche Aufnahmen wie im Teil 1, jedoch mit der Olympus OM-D aufgenommen.

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Dank dem Klappdisplay konnte ich mit der Olympus ganz nahe ans Wasser. Dadurch erhält man eine ganz andere Perspektive (obiges Bild wurde am gleichen Standort aufgenommen). Mit der Nikon D800 mache ich solche Bilder einfach ‚Blind‘. Ich halte die Kamera knapp über das Wasser und drücke einfach ab. Mit dem Klappdisplay kann man hingegen das Bild gleich Live ansehen.

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Ein kurzer Versuch mit dem Makro des Standard Zuiko 12 – 50mm Zoom Objektivs. Einmal mehr durfte ich feststellen, dass man Makros (fast) immer mit dem Stativ machen sollte. Doch die gut 10 Kg. Fotoausrüstung waren schon genug. Da hatte ich keine Lust auch noch ein Stativ mitzuschleppen.

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Und das waren meine treuen Wanderbegleiter:

Nikon D800 mit Nikkor 85mm f/1.8mm

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Olympus OM-D E-M5 mit dem Standard Zoom Zuiko 12 – 50 mm

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