Mayanmar (Burma) wird eine immer bekanntere Reisedestination. Als wir 2005 das Land bereisten, stand der Tourismus noch in den Anfängen. Vor dem Jahr 2000 reisten eher nur sehr Reise erfahrene Leute und grosse Abenteurer in das wohl ärmste Land Asiens. Massentourismus war noch ein Fremdwort.

In den letzten Jahren genoss Myanmar jedoch ein zunehmendes Interesse als Reisedestination. Der Reisetourismus wird zunehmend zu einer wichtigen Einnahmequelle für das Land.

Wassertransporter in Myanmar

2005 erklärte uns die Reiseleiterin, dass das Militär viele Wasserversorgungsstationen im Land betreiben. Obwohl es in Burma nicht an Wasser mangelte, mussten die Einheimischen viel Aufwand betreiben um an Trinkwasser zu gelangen.

Wassertransporter in Myanmar

So kamen die Leute zu Fuss oder mit ihren Ochsenwagen von zum Teil weit her. An der Wasserausgabestelle war ein riesen Auflauf. Jeder wollte rasch sein Wasserbehälter füllen.

Wassertransporter in Myanmar

Das war für uns ein unterhaltendes Schauspiel. Man spürte eine gewisse Unruhe und Hektik. Trotzdem lief alles irgendwie geordnet ab.

Wassertransporter in Myanmar

Wir drehen bei uns Zuhause einfach den Wasserhahn auf und schon fliesst reinstes Trinkwasser aus der Leitung.

Wassertransporter in Myanmar

Für die Leute aus den ländlichen Gegenden ist das vermutlich noch heute unvorstellbar.

Wassertransporter in Myanmar

Auch Frauen und Kinder sahen wir mit Wasserkübeln. Leute die ’nur‘ ein paar Kilometer von der Wasserstelle entfernt lebten, mussten das Wasser mit eigener Kraft tragen.

Wassertransporter in Myanmar

Obwohl die Wasserstelle vom Militär zur Verfügung gestellt wurde, sahen wir weit und breit keine Soldaten.

Wassertransporter in Myanmar

Für das Trinkwasser mussten die Leute nichts bezahlen.

Wassertransporter in Myanmar

Wir beobachteten das Treiben etwa eine halbe Stunde und machten uns dann wieder auf den Weg. Das war eine der vielen Reiseeindrücken die wir wohl nie vergessen werden.

Wassertransporter in Myanmar

3 thoughts on “Wassertransporter – Myanmar”

  1. Hallo
    ich bin gerade in Myanmar. Ich denke seit 2005 hat sich einiges getan, so dass jemand der 2000 dort war das Land wohl nicht mehr wieder erkennt. Überall haben nun die Mopeds Einzug gehalten, es gibt nagelneue Busse und Hotels, so wie fas überall Wlan mit Internet, wenn auch langsam. Reisen ist hier sehr einfach geworden, wenn leider auch nur auf der von der Regierung bestimmten Wegen.
    Bis jetzt gefällt uns das Land der Pagoden sehr gut..
    Bis jetzt war ich sehr viel in Indonesien, Vietnam und Kambodscha.
    Wenn ihr ein paar zusätzliche Eindrücke gewinnen wollt, schaut doch auf http://www.foto-teufel.de vorbei.

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