Dieses Bild nahm ich am 22. Januar 2013 um ca. 21.30 Uhr in Lufingen auf.

Aufnahmedaten:
Nikon D800, Sigma 12 -24mm, ISO 1600, Brennweite 12mm, Blende f/11, Belichtung 20 Sekunden, Stativ, Spiegelvorauslösung

Dieses Bild nahm ich am 22. Januar 2013 um ca. 21.30 Uhr in Lufingen auf.

Nikon D800, Sigma 12 -24mm, ISO 1600, Brennweite 12mm, Blende f/11, Belichtung 20 Sekunden, Stativ, Spiegelvorauslösung
Vor ein paar Stunden war ich bei -3 Grad am Fotolocations rekognoszieren. Dabei machte ich gleich ein paar Testbilder und fror mir fast die Füsse und Finger ab. Ich bin ja ein mega “Gfröhrli”. Am wohlsten fühle ich mich bei 40 Grad am Schatten.
Wo andere noch nicht mal Handschuhe tragen bekomme ich schon einen Kuhnagel. Trotzdem will ich solche Aufnahmen machen und darum tue ich mir das an.
Dieses Foto hat mich sehr inspiriert und passt zum heutigen Tag.
Darum betitle ich dieses Bild
Das grosse Bild ist 1920 x 1080 Pixel gross und eignet sich gut als Desktop – Hintergrundbild bei Full HD Monitoren.
Die Weihnachtszeit ist für die meisten Leute eine sehr schöne Zeit. Für einige sogar so schön, dass sie sich gar nicht mehr von ihrer Weihnachtsbeleuchtung trennen können.
Persönlich finde ich es schade, wenn man die Beleuchtung bereits im November einschaltet und bis weit in den Januar hinein brennen lässt. Irgendwie werden es aber jedes Jahr mehr, die ihre Beleuchtung immer länger eingeschaltet lassen. Einen ersten und letzten gibt es schon gar nicht mehr. Denn Einige lassen die Beleuchtung gleich das ganze Jahr brennen. Schade.
Doch die meisten Menschen sind vernünftig und starten ihre Beleuchtung um den ersten Adventstag und beenden den Lichterzauber am Tag der “Heiligen drei Könige“. So bleibt eine alte Tradition erhalten und man kann sich auf das nächste Mal freuen.
Ich mache jedes Jahr ein paar Bilder von unserer Weihnachtsbeleuchtung. Am liebsten, wenn alles so richtig verschneit ist. Leider verpasste ich dieses Jahr diesen Zeitpunkt. So machte ich gestern Abend noch ein paar Bilder ohne Schnee, bevor die Beleuchtung ausgeknipst und zusammengeräumt wird.

Nikon D800, Nikkor AF-S 24 – 120mm, 120mm, f 6.3, 0.7 Sek., ISO 800, Stativ

Nikon D800, Sigma 120 – 400mm, 175mm, f 6.7, 0.7 Sek., ISO 800, Stativ

Nikon D800, Sigma 120 – 400mm, 400mm, f 6.7, 0.5 Sek., ISO 800, Stativ

Nikon D800, Sigma 12 – 24mm, 12mm, f 16, 10 Sek., ISO 400, Stativ
Gestern Nacht war ich mal wieder auf Fototour für mein Nachtprojekt. Kurz vor Mitternacht machte ich einen kurzen Halt bei dieser kleinen ‘Tanke’.
Da ich geometrische Motive sehr mag, entschied ich mich für eine frontale Aufnahme. Die Gestaltung des Bildes übernahmen hier die Erbauer der Tankstelle. Einzig den Abfallkübel hätten Sie etwas besser platzieren können ![]()
Wegen der starken Lichtdynamik (Neonlicht von Oben, Schattenwurf nach Unten) stellte ich die Nikon D800 auf JPG Aufzeichnung, um die HDR Funktion zu aktivieren. Denn HDR geht nur im JPG Mode!
Mann kann HDR nicht aktivieren wenn man den Aufnahmemodus auf RAW oder RAW+JPG eingestellt hat. Umgekehrt kann man bei aktiviertem HDR Mode die Kamera nicht mehr auf RAW umstellen.
Kamera auf’s Stativ gesetzt, ISO 400 gewählt und 0.7 Sek bei f11 belichtet. Durch den HDR Mode belichtet die Kamera zusätzlich je 3 Blenden höher und tiefer und mixt daraus das fertige Bild.
Somit erübrigt sich eine nachträgliche Belichtungskorrektur praktisch gänzlich.
Anklicken für Original Auflösung:

Die eingesparte Zeit nutzte ich daher um ein bisschen an der Schärfe rum zu schrauben.
Kann man denn an einer 3000 CHF Kamera mit einem 1500 CHF Objektiv überhaupt noch mehr Schärfe herausholen? Ja, kann man.
Obwohl JPG Bilder bereits in der Kamera stark nachgeschärft werden, haben viele Bilder durchaus noch Schärfepotenzial.
An dieser Stelle möchte ich noch erwähnen, dass ein Bild nicht zwingend scharf sein soll um perfekt zu wirken. In diesem Fall finde ich es jedoch passend.
Doch Vorsicht, ein Nachschärfen über klassische Schärfungsfunktionen führt rasch zu einer unerwünschten Treppenbildung, besonders bei scharfen Kanten.
Die Treppenbildung entsteht auch bei gut geschärften Bildern, wenn man diese danach verkleinert. So gibt es durchaus auch Techniken wo man zuerst ein Bild unscharf machen muss um es vernünftig verkleinern zu können. Bei RAW Bildern passiert dieser Effekt weniger, weil das Rohbild in der Kamera eben nicht geschärft wird.
Generell sollte man nicht zu wild an der Schärfe rumschrauben. Lieber viele kleine Schritte vornehmen als einmal so richtig heftig schärfen.
Hier der Vergleich zwischen der geschärften Variante und der Version wie sie die Kamera ausgibt:

Das Ergebnis erreichte ich durch eine mehrfache Kombination von “Unscharf maskieren” und dem “Hochpass Filter”. Ein Teil der Schärfung wendete ich nur selektiv an.
Meine Blog-Vorschaubilder weisen bereits die erwähnte Treppenbildung auf. Am stärksten bei den schwarzen Tankschläuchen. Grund dafür ist, dass ich im grossen Bild das Maximum herausholte und danach das Bild auf 650 Pixel verkleinerte. Besser wäre gewesen für beide Bildgrössen separate Nachschärfungen vorzunehmen.
Hier sieht man gut, dass ich in mehreren Stufen arbeitete:

Spasseshalber habe ich noch einen Bildausschnitt genommen und mit etwas weniger Aufwand ebenfalls nachgeschärft. Das sieht dann so aus.
Unbearbeitetere Ausschnitt vom Tankstellenbild. (Hier kann man tatsächlich noch für CHF 1.77 tanken)

Und das kommt heraus wenn man einmal “Unscharf maskieren” und einmal den Hochpass Filter anwendet

Und hier noch ein etwas übertriebenes Beispiel wenn man zuviel an der Schärfe rum geschraubt hat:

Hier habe ich noch ein kurzes Video Tutorial gefunden von “PhotoshopARTZ” wo das Schärfen via Hochpass Filter im Photoshop kurz und verständlich erklärt:
Weil “Das Geisterhaus” so viel Spass machte hier noch ein paar weitere Aufnahmen in der gleichen Technik wie beim Geisterhaus beschrieben.
Das selbe Haus (wie das Geisterhaus) aber hier von der Vorderseite.

Ein tolles Plätzchen zum Nachdenken.

Ein junges Bäumchen geschützt durch eine Holzumzäunung.

Ein Auto mal etwas anders abgelichtet. Nissan X-Trail. Sorry, habe den Schmutz erst am nächsten Morgen gesehen ![]()

Einen Abend früher aufgenommen zeigte sich der Himmel von seiner besten Seite.

Der Anhänger. Ein kleines Detail vom Geisterhaus separat aufgenommen.

Auf meiner Suche nach neuen Bildern bin ich weiter fleissig am Experimentieren.
So entstand gestern diese Aufnahme. Natürlich ist es kein richtiges Geisterhaus, schliesslich haben wir ja darin geschlafen ![]()
Aber eine Art Geist hat es trotzdem auf dem Bild. Wer findet ihn? Bitte anklicken um es in hoher Auflösung zu betrachten.
Nun noch etwas zur Technik wie das Bild entstanden ist.
Nikon D800, Nikkor 24 – 120mm f4, 24mm, f 5.6, Bulb – 98 Sek. Belichtungszeit, ISO 100
Den Ausschnitt habe ich tagsüber mittels ein paar Testaufnahmen geplant. Denn zur Aufnahmezeit war es hinter dem Haus stockdunkel.
Die Kamera auf das Stativ gestellt mit einer relativ tiefen Position über dem Boden. Dann mit der Kabelfernbedienung den Timer und Spiegelvorauslösung gestartet.
Danach bin ich im Dunkeln zum Haus gerannt. Mit einer LED Lenser P6 Taschenlampe habe ich dann das Haus angeleuchtet. Stellen die mir wichtig waren habe ich etwas länger angeleuchtet, andere Stellen etwas kürzer.
Das weisse Fenster, der alte Anhänger in der Mitte und etwas vom Garten wie auch den Baum wollte ich etwas hervorheben. Auch flitze ich mit der Taschenlampe ein wenig über die Wiese.
Wichtig war, dass ich mit der Taschenlampe nie in Richtung der Kamera hielt. Denn die LED Lenser P6 Taschenlampe ist sehr stark.
Die Schwierigkeit bei der ganzen Sache ist, dass man sich den Weg nicht ausleuchten darf und dass man alle Teile vom Haus mal etwas anleuchtet. Das Dach leuchtete ich auch ein wenig an. Es soll aber trotzdem recht dunkel bleiben um etwas ‘bedrohlicher’ zu wirken. Zudem hebt sich das Haus vom Himmel ab. Am Schluss musste ich den Weg zur Kamera zurück finden. Dazu durfte ich nicht die Taschenlampe benutzen. Also lief ich zuerst einen grossen Bogen um den Platz wo ich die Kamera vermutete und tastete mich langsam ans Ziel. Dann die Kabelauslösung ausschalten und das Bild ist im Kasten.
Augenscheinlich war der Himmel übrigens ganz dunkel. Durch die lange Belichtung wirkt er aber Orange/Rot durch das Streulicht der dahinterliegenden Stadt.