Florida – Wakulla Springs

In den letzten Tagen sah ich bei Facebook ein paar aktuelle Bilder aus Florida.

Das machte mich ‘glustig’ und so stöberte ich in meinem Fotoarchiv nach Florida Bildern. Nach kurzem fand ich Bilder aus dem Jahre 2003.

Florida - Wakulla Springs

Ich habe einige Bilder von unserem Tripp zu den Wakulla Springs herausgesucht und mit Lightroom etwas aufpoliert.

Florida - Wakulla Springs

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Menschen in Myanmar

Im Jahr 2005 bereisten meine Frau und ich eines der ärmsten Länder Asiens.
Myanmar war damals noch eine eher exotische Reisedestination. In den letzten Jahren wurde das Land ein immer beliebteres Reiseziel. Viele Leute meiden jedoch das Land, weil sie davon ausgehen, mit der Reise vor allem das Militär zu unterstützen. Eine alternative Betrachtungsweise ist, dass man durch seine Reise auch das Volk unterstützt.

Menschen in Myanmar

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Kurztripp Tessin

Dieses Wochenende machten wir einen Kurztrip in den Tessin.

Auch im Tessin gibt es Tage wo die Sonne von den Wolken verdeckt ist. Genau zwei solcher Tage hatten wir an diesem Wochenende. Doch das sollte uns nicht davon abhalten in Lugano mal schnell einen Kaffee zu trinken.

Da meine Rippenprellung noch nicht ganz abgeklungen ist, entschied ich mich nur die Olympus OM-D mit auf die Reise zu nehmen. So musste ich meinen 10 Kg. Rucksack nicht mitschleppen. :-)

Bei bedecktem Himmel ist es meistens etwas schwieriger, schöne Kurzurlaub – Bilder zu schiessen. Vermutlich war das auch der Grund, warum wir fast keine Touris mit Kamera sahen. Dass es sich trotzdem lohnt die Kamera mitzunehmen, möchte ich hier mit vielen Bild-Beispielen zeigen.

Wir starteten am Samstag bereits um 6.30 Uhr, was für mich noch mitten in der Nacht ist, und gute 2:30 Std. später kurvten wir bereits in der Gegend vom Luganersee herum.

Gucci, Prada, IWC und tausend andere Marken gehören zum Standard in den Tessiner Schaufenstern.

Kurztripp in den Tessin

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Wohnmobil Campingplätze in Kanada

Vor kurzem berichtete ich über unsere Flitterwochen in Kanada “Kanada Reise mit Hindernissen”

Heute folgt eine Bilderserie wo es um Kanadas Campingplätze geht. Die Bilder und unsere Erfahrungen sind von 2006. Daher kann sich in der Zwischenzeit einiges geändert haben.

Grundsätzlich wird zwischen Privaten und Staatlichen Campingplätzen unterschieden.
Die Staatlichen Campings sind in der Regel eher einfach gehalten ohne Luxus und Schnickschnack. Dafür sind sie entsprechend günstiger. Manchmal musste man das Geld einfach in einen Briefkasten werfen, manchmal kam ein Ranger irgendwann vorbei und kassierte die Gebühr. Die Standplätze für das Wohnmobil sind grosszügig bemessen und oft sieht man seinen Nachbar nur knapp durch die Sträucher und Gebüsche. Man fühlt sich z.T. noch richtig in der Wildnis. Einige Campingplätze liegen schon mal direkt neben einer Bahnlinie. Fährt dann ein Güterzug in der Nacht vorbei, kann das das zu einem Schockerlebnis führen. Das erste Mal, meinte ich dass der Zug direkt durch unser Wohnmobil donnert, so laut war das. Strom- und Wasseranschlüsse gibt es eher nicht.

Die privaten Campingplätze sind zum Teil riesig. Sie haben Kassier Stationen, so wie z.B. in Jasper. Da kann es dann schon auch mal eine zweispurige Schlange geben. Eine Vorreservation könnte je nach Saison empfehlenswert sein. Dafür gibt es sanitäre Einrichtungen, Aufenthaltsräume, Stromanschluss usw. In Jasper ist es ein ganz besonderes Schauspiel, wenn die ausgewachsenen und ‘wilden’ Elche durch den Camping zwischen Zelt und Wohnwagen durchspazieren. Man sitzt beim Frühstück und nur wenige Meter daneben spazieren diese Riesenviecher an einem vorbei.

An einigen Camping Plätzen konnte man Feuerholz gratis mitnehmen, an anderen Orten musste man einen kleinen Unkostenbeitrag leisten. Es lohnt sich ein paar Holzprügel mitzunehmen. Denn in den kanadischen Parkanlagen gibt es fantastische Rastplätze mit Tischen, Bänken, Feuerstellen und WC Anlagen.

Zum Wohnmobil kann ich noch folgendes sagen: Es lohnt sich, eher ein zu grosses Fahrzeug zu buchen als ein kleines. Die Strassen sind endlos breit, die Parkplätze immer gross genug und die Benzinkosten werden deswegen nicht wahnsinnig höher. Dafür hat man eine fahrende Einzimmerwohnung wo keine Platzangst aufkommt. Die Heizungen sind extrem leistungsstark. Denn in Kanada kann es in der Nacht ziemlich kalt werden. Und da ist man froh, wenn man am Morgen in 5 Minuten das Wohnmobil aufgeheizt hat und eine schöne Dusche nehmen kann.

Wir fuhren ein Wohnmobil von Fraserway. Wir waren extrem zufrieden mit der Einführung, dem Fahrzeug und dem Service. Einzig bei den Zusatzversicherungen muss man etwas aufpassen. Meistens versuchen Sie den Touristen unnötige Zusatzversicherungen anzudrehen. Also vorher genau abklären was man benötigt und bei was man bereits versichert ist.

In Kanada sieht man Wohnmobile resp. Reisecars die kleinen, fahrenden Einfamilienhäusern gleichen. Riesige umgebaute Reisecars mit seitlich ausfahrbaren Wohnteilen. Hinten dran hängt in der Regel noch ein PickUp oder ein Kleinwagen dran. Solche Reisemobile können aber schon mal mehrere Hunderttausend Dollar und mehr kosten. Unglaublich. Hier ein Beispiel wie das so aussehen kann >>>

Das Reisen mit dem Wohnmobil empfanden wir als eine absolut geniale Reiseform. Wir waren super Mobil und das Vehikel war leicht zu fahren und zu parken.

 

Mit der Maus über das Bild fahren, dann siehst Du wie der Campingplatz heisst. Draufklicken um das Bild gross zu sehen.

Kanada Reise mit kleinen Hindernissen

Heute habe ich ein paar Bilder von unserer Kanada Reise aufbereitet. Selbst in den Flitterwochen konnte ich die Kamera nicht Zuhause lassen :-) Damals fotografierte ich mit der Nikon D200.

Zum Einstand verlor die Air Canada unser Reisegepäck. OK, wird wussten nicht dass das auf dem Flughafen Vancouver normal ist. Einer der Gründe, die komplette Kameraausrüstung immer als Handgepäck mitzunehmen. :-) Nach einem Tag wurden die Koffer jedoch nachgeliefert. Zum Glück verbrachten wir die ersten zwei Tage in Vancouver. Denn danach waren wir mit einem grossen Wohnmobil unterwegs.

Die drei Wochen verliefen störungsfrei und waren einmalig, unvergesslich und fantastisch. Einzig ein riesiger Waldbrand, rund 700 km südlich in einem Amerikanischen Nationalpark, trübte meistens die Fernsicht mit einem blaugrauen Schleier. Das ist natürlich für einen Hobby Fotografen wie mich sehr ärgerlich.

Als wir die Rückreise antraten ahnten wir noch nicht, dass wir für Vancouver – Toronto – Zürich geschlagene 34 Stunden benötigen werden. Mitten über Kanada teilte der Flugkapitän mit, dass wir in Winnipeg einen Zwischenhalt machen. Wir mussten das Handgepäck mitnehmen und uns einer Gepäckkontrolle unterziehen. Im Internet las ich später, dass eine Nachkontrolle der Gepäck Röntgenbilder einen Bombenalarm auslösten. So mussten alle in einem bestimmten Zeitraum gestarteten Flugzeuge von Vancouver sofort landen und diese Handgepäckkontrolle durchführen. Dass wir den Anschlussflug in Toronto verpassten versteht sich von selbst. Als Alternative wurde uns ein Flug nach London angeboten weil es keinen direkten Flug nach Zürich gab. Das lehnte ich zuerst ab, weil ich eingangs erwähnte, komplette Fotoausrüstung mitführte und ich darum Probleme befürchtete. London oder hier bleiben war die Antwort. Also flogen wir nach London. Natürlich verweigerten mir die Bobbys den Zugang mit meinem Fotorucksack und dem Laptop. Also schnürten wir den Rucksack von meiner Frau und den Laptop zu einem Gepäckstück und dann durften wir durch.
Vor der Landung in London wurde was von einem Anschlussflug gleich in einer Stunde gesprochen. Wegen der elend langen Schlange vor der Durchgangskontrolle (von 10 Scannern waren nur zwei in Betrieb) befürchteten wir den Anschlussflug zu verpassen. Irgendwie klappte es aber doch noch. An dem Swissair Schalter wo wir uns melden sollten, wussten die jedoch nichts von Tickets. Da sie gerade Mittag machten, schickten sie uns weg, wir sollen dann ein einer Stunde wieder kommen. Nach weiteren eineinhalb Stunden wurden wir dann bedient und weil ein paar Leute etwas lauter und unfreundlicher wurden, gab es dann plötzlich doch noch Tickets. Der restliche Rückflug war dann eine kurze Sache.

Ach ja, dass unser Gepäck wieder verloren wurde, entlockte uns nur noch ein müdes Lächeln.

 

In der Gegend vom Kanada Duffey Provincial Park im Jahr 2006

 

Lake Louise am frühen Morgen. Wegen dem Dunst vom erwähnten Waldbrand fuhren wir ganz früh am Morgen extra nochmals hier hin um ein paar Fotos zu schiessen. Am Vorabend war es wesentlich trüber.

 

In Kanada bezahlt man für gewisse Provincepärke eine Art Eintrittsgeld. Dafür bezahlt man nirgens separaten Eintritt und es erwarten einem super gepflegte Parkanlagen mit Picknik-Stations und sauberen Toiletten usw. Ein super System.

Helmcken Falls

 

Dutch Lake Resort RV Park. Nur 50 Meter von diesem See übernachteten wir im Wohnmobil.

 

Dass viele staatliche Campingplätze unmittelbar an Eisenbahnlinien liegen, wussten wir in der ersten Nacht etwa um 4 Uhr als ein kanadischer Zug an uns vorbeibrauste. Wenn man mal eine “Hupe” von einer solchen Lok gehört hat, weiss man was das bedeutet. Also immer auf der Karte nachschauen, ob der Camping an einer Bahnlinie liegt.

Bahnhof Jasper

 

Oldtimer Ausstellung in Jasper