4
Dezember

Samsung NX200 – Kameratest Teil 4 Detailaufnahmen

Die Testzeit mit der Samsung NX200 neigt sich dem Ende zu. Morgen geht die Systemkamera zurück an Samsung Schweiz.

Da ich das ganze Wochenende ziemlich ausgebucht war konnte ich nicht mehr so ausgiebig fotografieren wie es geplant hatte. Aber vor Weihnachten gibt es immer ein gedrängtes Programm mit Fotoshootings.

Trotzdem reichte es noch für ein paar Testaufnahmen im Wohnzimmer. Detailaufnahmen von Gegenständen die einfach so rumstehen haben ja durchaus auch ihren Reiz.

Die meisten Testberichte entstehen eher im Labor. Die Messergebnisse werden dann auf Skalen in Punkte umgerechnet. So bekommt z.B. die Kamera auf dem Platz Eins 87 Punkte. Die zweitplatzierte Kamera hat ‘nur’ noch 84 Punkte. In den Bewertungspunkten sind jedoch z.B. auch das Handbuch oder der Preis enthalten. Vielleicht rutscht dabei eine Kamera mit drei Mehrpunkten auf Platz Eins, nur weil das Handbuch besser ist als bei der Zweitplatzierten oder weil die Kamera ein paar Franken weniger kostet. Die Testberichte geben bestimmt eine gute Grundlage ob es sich lohnt eine Kamera mehr unter die Lupe zu nehmen oder nicht. Aber ich würde eine Kamera nicht alleine auf Grund von Testberichten kaufen.

Auch Feedbacks in Fotografieforen nehme ich eher mit Vorsicht zur Kenntnis. Insbesondere in Deutschland wird der Kamerapreis z.T. unbewusst zum Hauptargument, ob eine Kamera gut oder schlecht ist. Begründet wird die Entscheidung zwar mit vielfältigen Argumenten, zwischen den zeilen ist jedoch oft zu lesen, dass es nur um den Preis geht.

Darum beurteile ich die von mir getestete Samsung NX200 einerseits auf Grund der damit produzierten Bilder und andererseits ob sie die Funktionalitäten erfüllt die ich benötige. Ob die Kamera schlussendlich unter meinem Weihnachtsbaum liegt verrate ich an dieser Stelle jedoch noch nicht. Nur soviel kann ich schon verraten. Die Bildqualität hat mich sehr beeindruckt obwohl ich nach wie vor keine RAW Bilder, sondern nur JPG Bilder anschauen konnte.

Heute zeige ich ein grafisch gestaltete Bilder von ein paar herumstehenden Gegenständen in unserem Wohnzimmer.

 

Klassisches Motiv – die Kerze.
Mit drei Blenden unterbelichtet aufgenommen und danach wieder etwas aufgehellt. Durch diese Einstellung konnte ich die Aufnahme ohne Stativ machen.

 

Durch die geöffnete Blende ist die Kerze nicht durchgehend scharf. Das gibt dem Bild noch mehr Tiefe.

 

Mit einem iPhone oder eine Kompaktkamera wäre ein so dunkles Motiv nicht scharf abbildbar. Mit Blitz arbeiten wäre unmöglich gewesen. Das hätte extreme Reflexionen im Glas produziert.
Im Hintergrund schimmert einzig die LED Wohnwandbeleuchtung.

 

Die selbe Situation bei dem Glasentchen.
Trotz minimalem Licht ein passendes Motiv für die Samsung NX200.

 

Warum nicht in die Stubenlampe hineinfotografieren? Der Weissabgleich wurde bewusst nicht korrigiert um die warmen Gelbtöne zu erhalten. Für einen korrekten Weissabgleich hätte man hier eine FL Lichtquelle wählen müssen. Aber die Farben müssen ja nicht immer korrekt wieder gegeben werden.

 

Blindaufnahme, von der Decke nach unten fotografiert. Weil der Monitor an der Samsung NX200 nicht verstellbar ist, war es unmöglich das Bild zu kontrollieren um die Lampe symetrisch auszurichten. Ich mache gerne sehr grafisch gestaltete Bilder, doch manchmal schadet es gar nicht, von dieser 100 Prozentigkeit abzuweichen.

 

Solche Motive geben fast unendlich viel Gestaltungsmöglichkeiten. So kann es sich durchaus lohnen mal eine ganze Stunde nur ein einziges Objekt zu betrachten und es von den verschiedensten Seiten zu fotografieren. Ich bin sowieso der Meinung, dass die Zeit eines der wichtigsten Gestaltungsmittel ist. Um so mehr man sich mit einem Objekt (oder auch Menschen) befasst, um so einmaligere Perspektiven entdeckt man.

Durch mein Engagement in der Studiofotografie komme ich leider nur noch ganz selten dazu Bilder ausserhalb des Studios zu machen. Um so mehr Spass machte es mir, mit der Testkamera von Samsung mal wieder andere Motive vor die Linse zu nehmen.

Alle obigen Bilder sind im Lightroom leicht bearbeitet, verkleinert und nachgeschärft worden.

Der nächste und vermutlich letzte Bericht über die Samsung NX200 Systemkamera wird bald folgen …

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30
September

Fotoshooting mit 520 PS – Lamborghini Gallardo

Ehrlich gesagt ging es für einmal nicht wirklich ums Fotografieren, sondern mehr um Adrenalin und Fahrspass pur.
Die Bilder entstanden nur nebenbei mit meinem iPhone 4. Trotzdem interessieren den einen oder anderen die Bilder.

Zu meinem Gebertstag im Januar schenkte ich mir einen Gutschein für 2 Std. Lamborghini fahren. Beim vierten Termin klappte es dann endlich. Denn den Sportwagen bekommt man nur bei schönen Wetter und wenn die Aussentemperatur über 15 Grad beträgt. Mal regnete es und einmal musste der Lambo unerwartet in die Garage. Doch an diesem Montag nun, stimmte einfach alles. Ein herrlicher, sonniger Montagnachmittag.

Obwohl ich schon selbst Autos mit rund 300 PS besass, war ich sehr nervös vor Mietantritt. Herr Beadini von luxusdrive.ch erklärte mir kurz die wichtigsten Bedienelemente wie z.B. den Rückwärtsgang, den man mittels Knopfdruck auf der linken Seite des Armaturenbrettes einlegte. Nach einer kurzen Einführungsfahrt um den Block durfte meine Frau zusteigen und wir konnten vom Helvetiaplatz losfahren.

Vorab planten wir eine passende Route, welche wir in den 2 Stunden fahren wollten, um nicht einfach in der Gegend herum zu irren. So fuhren wir etwas Autobahn, viel Überlandstrassen, über den Albispass und vor allem durch viele Tunnels. Das musste einfach sein. Denn im Tunnel verstärkte sich der sonst schon dröhnende Motorensound um ein vielfaches. Fenster runterkurbeln, den Motor hochdrehen lassen und geniessen.

Den Topspeed von 320 km/h auszuprobieren war für mich kein Thema. War früher schon ab und zu mit über 250 km/h unterwegs. Mit einem richtigen Sportwagen nichts spektakuläres, mit einem aufgetunten Strassenauto sehr gefährlich. Nach Schweizer Strassenverkehrsgesetz ist das sowieso ein Schwerverbrechen. Also Gaspedal nicht einfach runterdrücken.
Doch die Beschleunigung des über 500 Nm starken Geschosses war mehr als faszinierend. Ein Sportwagen der in 4 Sek. von 0 auf 100 beschleunigt ist schon Atem(be)raubend. So musste ich einige Male mit der Tiptronic einen Gang runterschalten um dann mit einem kurzen Druck aufs Gaspedal wiederholt den Stier der Lamborghinis rauszulassen. Durch den Allradantrieb wird die Kraft problemlos und sicher auf die Strasse übertragen.

Es ist kein Fahrzeug für temperamentvolle Neulenker und Speedjunkies. Kein Auto um sich von anderen auf der Strasse provozieren zu lassen. Der Lamborghini ist in meinen Augen ein grobes und kraftvolles aber präzises Sportgerät das man mit entsprechendem Respekt fahren sollte.
Wie man in der Aargauer Zeitung lesen kann, kann man auf nasser Fahrbahn schnell ab der Strasse kommen >>>

Die zwei Stunden vergingen wie im Fluge. Doch für einen Fotostop reichte es trotzdem. So machten wir ein paar Handyfotos. Ich könnte mir aber gut vorstellen den Lamborghini mal für ein richtiges Fotoshooting zu mieten. Wer weiss? Mit dem passenden Model dazu?

Wer sich für Sportagen interessiert und Freude an Ferrari, Porsche, Lamborghini und Co. hat, dem kann ich nur empfehlen mal so einen Wagen zu mieten.

Die Firma Beadini www.luxusdrive.ch kann ich wärmenstens weiter empfehlen. Es steht der gelbe Lamborghini Gallardo 140 oder ein roter Ferrari F360 Spider zur Verfügung.
In Anbetracht was diese Autos kosten finde ich die Mietpreise OK.

Weitere Fotos vom Lamborghini Gallardo Ausflug gibt es in meiner privaten Fotogalerie zu sehen >>>

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11
Mai

Tilt – Shift Miniaturbilder mit dem iPhone

Mit der gratis iPhone App “TiltShiftGen” kann man aus einfachen Motiven oder sogar aus missratenen Schnappschüssen geniale Miniaturbilder erstellen.

Als Motiv sind vor allem weitwinklige Aufnahmen geeignet resp. man sollte in der Regel eine grosse Distanz zum Motiv halten.
Wenn man dann noch von oben nach unten oder von unten gegen oben fotografiert, verstärkt sich der Effekt noch mehr.

Hier mal ein Beispiel von der nachbarlichen Baustelle welche wir seit zwei Jahren anschauen dürfen.
Das Bild wurde bei starker Sonneneinstrahlung (wo man sonst eigentlich nicht fotografiert) mit meinem iPhone4 aufgenommen.
Danach habe ich das Baustellenbild mit der iPhone App “TiltShiftGen” nachbearbeitet. Farbsättigung erhöht, den Pseudo Shift Effekt aufgedreht und das Bild noch etwas vignettiert. Fertig ist das Tilt-Shift Miniaturbild.

Swiss Miniatur Effekt von der nachbarlichen Baustelle:
(Der winzige Bagger und die Schalungselemente lassen die Szene wie eine Modellbaulandschaft wirken)

 

Die Ursprungsaufnahme ist verschwommen und überbelichtet. Trotzdem war das Bild sehr gut geeignet für diesen spannenden Effekt:

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26
April

Composing – Tessy

Diese Aufnahme wurde im Fotostudio aufgenommen.
Tessy, mein Model stand vor einem mittelgrauen Hintergrund. Das helle Akzentlicht in der Mitte setzte ich bereits beim Fotoshooting.
Der Rest ist in das Bild reinmontiert. Der Reiz dabei ist eine sureale Situation darzustellen.

Wer mal ein besonderes Bild von sich haben möchte kann sich gerne bei mir melden.
Ich mache auch für Dich ein solches Composing Bild. www.fotocommunity.ch >>>

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13
April

Ferienfoto – nachbearbeitet

Hier ein Foto vom Hotel Cordial Green Golf in Maspalomas. Aufgenommen mit einer Olympus Kompakt – Digitalkamera.

Wie die meisten ‘Urlaubsknipser’ habe auch ich die Kamera auf Programmautomatik eingestellt. Einzig die Belichtung habe ich auf 1/3 Unterbelichtung eingestellt.
Das hat zwei Gründe: Die Kamera hat eine Tendenz zur Überbelichtung und zweitens ist ein unterbelichtetes Bild einfacher zum retten als ein überbelichtetes.

Bei dieser Lichtsituation neigt aber sowieso jede Kamera zur Unterbelichtung. Denn obwohl die Stimmung relativ dunkel ist, veranlasst das sehr helle Licht in der Mitte die Kameraautomatik zum unterbelichten. Mit einer Spiegelreflex Kamera hätte ich wohl eine Spotmessung auf einen mittelhellen Bereich vorgenommen.

Von der Gestaltung ist das Bild sehr einfach aufgeteilt. Im Vordergrund die Palmenblätter, im Mittelbereich der Pool und die bunt bemalten Bungalows und im Hintergrund die Wolken und weitere Bungalows im Hintergrund.

Nun noch etwas zur Nachbearbeitung. Das Bild bekam eine Entzerrung der stürzenden Linien. Zudem wurde das Bild noch einiges aufgehellt. Die dramatische Stimmung in den Wolken musste dabei aber erhalten bleiben. Am wichtigsten war für mich dann das entfernen der hässlichen Flutlichter, welche in meinen Augen die Bildgestaltung starkt störten.

So, dann noch schnell das Bild auf Internetgrösse verkleinern und das obligate nachschärfen für’s Internet vornehmen.

Die ganze Bearbeitung nahm etwa 15 Minuten in Anspruch.

 

Hier zuerst das bearbeitete Bild:

 

 

Und das war das Ausgangsbild des Urlaubsschnappschusses:

Abgebildet ist das Hotel (resp. die Bungalowanlage) Cordial Green Golf Maspalomas auf Gran Canaria (Spanien)

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12
April

Bildgestaltung

Hier ein kleiner und einfacher Tipp für die Gestaltung von Urlaubsbildern.

Mit einfachen Mitteln kann man z.B. einen spannenden Effekt erzielen.

Auf dem ersten Bild sieht man einen Ausschnitt der Bucht “Playa del Asno”. Das Bild zeigt einen kleinen Ausschnitt der riesigen Bucht. Ohne Weitwinkel Objektiv ist es jedoch nicht möglich die gesamte Bucht auf einem Bild zu zeigen. Darum sucht man sich einen passenden Ausschnitt. Zusätzlich ist hier die Kameraposition sehr knapp über dem Boden gehalten. Doch irgendetwas fehlt noch.

 

Auf der zweiten Aufnahme habe ich ein Treibholz zurechtgelegt um dem Bild mehr Tiefe zu verleihen. So bekommt das Ferienfoto mit kleinem Aufwand mehr Spannung. Oft ist man an fremden Orten von der Landschaft wahnsinnig beeindruckt und man möchte möglichst alles auf ein Bild bringen.
Wie auch das bekannte Sprichwort sagt; “Weniger ist manchmal mehr”, sollte man sich zwischendurch auch bei den Urlaubsbildern auf einzelne Details beschränken.

Beide Bilder habe ich mit meiner Sony Videokamera aufgenommen.

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