24
April

Nikon D800 – Das Killerbild mit dem Nikkor 105mm Makro

Eigentlich sollte die Aufnahme ein simpler Test für meine neue Nikon D800 mit dem Nikon Makro AF-S MICRO NIKKOR 105mm 1:2.8G ED werden.

Doch das Bild hat einen unglaublichen Effekt den ich Dir nicht vorenthalten möchte.
Probier mal das Bild 10 Sekunden oder länger anzuschauen. Bei mir beginnt sich das Bild immer mehr zu bewegen. Unheimlich.

Das Bild ist praktisch unbearbeitet. 1:1 Bild nur auf 1’200 Pixel Breite reduziert und minimal nachgeschärft.
Grundsätzlich wollte ich die Schärfeleistung des Makro Objektives testen und gleichzeitig Randunschärfe, Vignettierung und Chromatische Aberation anschauen.
Das Ergebnis überzeugt.

Zuerst mal das Bild: (Bild anklicken um das Vollbild anzuschauen)

 

Hier ein 100% Ausschnitt derselben Aufnahmen:

 

Hier der Unterschied der Aufnahme ohne (Links) und mit (Rechts) Korrektur der Optik und der Chromatischen Aberation:

Die Korrektur ist extrem minimal. Das bedeutet, dass dieses Makroobjektiv eine wahnsinnig präzise Wiedergabe hat.
Eigentlich ein klares Signal, dass man an die Nikon D800 Objektive mit Festbrennweiten schrauben sollte.
Nur ist das eine Kosten, Platz und Gewichtsfrage.

Weitere Bilder folgen…

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22
April

Meine Nikon D800 erhalten – Liefersituation weiter schwierig

Am Freitag habe ich meine sehnlichst erwartete Nikon D800 erhalten. Da ich meine Nikon D800 bereits bestellte bevor der genaue Preis bekannt war, stand ich auf der Bestellliste ziemlich weit vorne.

Kamera abholbereit

Am Freitagmittag erhielt ich die Nachricht, dass die bestellte Kamera abholbereit sei. Leider konnte ich die Kamera nicht gleich abholen weil für 15 Uhr ein Kundenshooting angesagt war. Das Shooting sollte bis etwa 17 Uhr dauern. Also genug Zeit um die Kamera nachher bei Fotomedia Morgenegg in Dübendorf abzuholen. Wie so oft, überzog ich beim Shooting und so war ich erst um 18 Uhr fertig. Also ab ins Auto und auf nach Dübendorf. Knapp 10 Minuten vor Ladenschluss stand ich im Laden. :-)

Die kompetente und nette Verkäuferin bot mir trotz anstehendem Ladenschluss an die Kamera auszupacken und im Laden anzuschauen. Da ich das englische Manual schon durchgelesen hatte war das jedoch nicht nötig. Also rasch noch zwei Ersatzakkus dazugepackt und die Rechnung bezahlt.

Lieferbarkeit

Natürlich fragte ich die Verkäuferin noch nach der aktuellen Liefersituation der Kamera. Sie haben nur drei Nikon D800 erhalten und der nächste Liefertermin ist nicht bekannt. Es sind also noch viele Bestellungen offen. Die schlechte Lieferverfügbarkeit der D800 führt dadurch zu unzähligen Kundenanfragen, wann die Kamera endlich eintrifft. Ehrlich gesagt hatte ich mich seit der Bestellung auch etwa drei Mal erkundigt. Grund dafür sind die bevorstehenden Ferien, welche mir als Trainingscamp für die D800 dienen sollten. Eigentlich hatte ich wenig Hoffnung die D800 noch vor den Ferien zu ergattern. Um so grösser nun die Freude.

Erste Erfahrung mit der Nikon D800

Ich erspare an dieser Stelle die Beschreibung und Fotodokumentation wie man eine neue Kamera auspackt. Dazu gibt es ja genügend Material im Internet :-)

Probleme mit Speicherkarten

Als erstes musste ich feststellen, das meine neu gekauften Highspeed Compactflash Speicherkarten nicht mit der D800 funktionieren.
Es handelt sich um die Kingston CompactFlash 32GB ultimate 600X. Die Kamera zeigt sofort bei CF einen Error an. Auch das Formatieren in der Kamera löste das Problem nicht. Die zweite, identische  Karte funktioniert ebenso nicht. Mit der Nikon D300 funktionieren die Speicherkarten übrigens einwandfrei.
Die SanDisk Extreme III 8.0GB läuft dagegen problemlos in der Nikon D800.
Erstaunlicherweise funktionieren die SD Karten, welche ebenfalls von Kingston sind. Es handelt sich um die Kingston SDHC 32GB ultimateX 100X.

Probleme mit Nikkor AF-S VR 70 – 200mm 1:2,8G

Beim durchprobieren meines Objektivparkes musste ich feststellen, dass beim AF-S VR 70 – 200mm nach wenigen Aufnahmen doe Fokussierung blockierte.
Das gleiche Problem hatte ich bereits an der D200 und D300. Nach zweimaligem Besuch in der Nikon – Werkstatt in Elgg erhielt ich das Objektiv zurück. Kein Fehler Festgestellt! Das zweite Mal durfte ich etwa 6 Wochen auf das Objektiv verzichten. Nachher funktionierte das Objektiv zwar, aber ich hatte immer ein ungutes Gefühl. Ich gehe davon aus, dass die D800 den alten Fehler neu provoziert.

Das Nikkor AF-S 28 – 70mm 1:2,8D scheint die D800 zu mögen. Hier konnte ich keine Probleme feststellen. Leider ist das Zoom von der ersten Generation und hat keine Nanovergütung. Zudem ist das Objektiv 20% grösser und schwerer als das aktuelle Modell.

Das ‘Glace’ meiner Sammlung, das AF-S Micro 105mm 1:2,8G (Makro) mit dem goldenen N (= Nanovergütet) funktioniert ebenfalls einwandfrei.

Dann wurde es spanndend. Ich habe ja noch ein 12 – 24mm 1:4 DX Weitwinkel und ein allerwelts Nikon 18 – 200 DX Zoom. Gemäss Nikon funktionieren die DX Objektive ja problemlos an der D800.
Tatsächlich erkennt die D800 die DX Objektive und schaltet die Kamera in den DX Mode. Ein dünner Rahmen signalisiert im Sucher den reduzierten Ausschnitt. Eigentlich erwartete ich, dass der ungenutzte Bereich flächig abgedunkelt wird. So erfordert die Arbeit mit einem DX Objektiv eine gewisse Konzentration um den korrekten Bildausschnitt anzuvisieren. DX Testbilder erstellte ich noch keine.

Neue Objektive müssen her

Nach nur zwei Tagen ist mir bewusst geworden, dass ich alle Objektive ersetzen muss. Alles andere macht in meinen Augen wenig Sinn. Dass DX Objektive auf der FX Kamera passen ist sicher kein Nachteil, erweckt aber den Eindruck, dass dies eine echte Option ist um die bestehenden Scheiben zu behalten. Ich war da wohl etwas Naiv und das wird nun so richtig teuer.

Die Bilder – Outdoor

Nun aber zu den Bildern. Ich hatte noch nicht viel Zeit um richtige Testbilder zu machen. Bei einer Geburtstagseinladung nutze ich Gestern jedoch die Gelegenheit und machte mal rund 250 Aufnahmen.
Und die Bilder machen so richtig Spass. Die Farben sind ungewohnt knallig und authentisch. Die Schärfe erschlägt einem schon bei der Vorschau. Das Heranzoomen wird dann schon richtig Gemein. Bei einem Ganzkörperportrait siehst Du jedes Härchen im Gesicht! Teilweise habe ich mit meinem SB-800 Blitz die Bilder aufgehellt. Die D800 und der SB-800 scheinen miteinander zu harmonieren.

Die Bilder – Fotostudio

Das Fotostudio war heute zwar vermietet. Ich durfte aber ein paar Testaufnahmen mit der D800 von einem der Models machen. :-)
Dabei stellte ich zwei Dinge fest. Die zwei erstellten Gesichtsportraitbilder sind echt der Hammer. Knackescharf mit schönen und unverfälschten Farben.
Aber die zwei Ganzkörperportraits stellten mich nicht zufrieden. In der Vorschau ist das Bild absolut Top. Doch beim ranzoomen ist das Gesicht total unscharf.
Im Gürtelbereich ist das Bild superscharf und bei den Füssen wird es wieder unschärfer. Ich kann das Problem noch nicht einordnen. Muss zuerst in aller Ruhe weitere Testaufnahmen machen.

Erstes Resümee

Es gibt noch viel zum ausprobieren und zum berichten. Auch wenn es vielleicht nicht so tönt, ich bin sehr zuversichtlich, dass die D800 mir die erwartete Leistung bringt und sogar übertrifft.
Ich bin der Meinung, dass die Nikon D800 keine Kamera für den Hobby – Knipser ist. Die Kamera spricht eher den ambitionierten und professionellen Fotografen an.

Ich werde die folgende Woche noch Zeit (und Geld?) investieren um die Kamera Ferientauglich zu machen. Denn das halbfunktierende 70 – 200 kommt bestimmt nicht mit.
In den nächsten und Wochen berichte ich bestimmt immer mal wieder über meine Erfahrung mit der neuen Kamera. Nach und nach wird es natürlich auch Bilder und Bildvergleiche geben.

Vor den Ferien habe ich nicht mehr so viel Zeit. Dazwischen wird es hoffentlich ein paar Madeira – Ferienbilder zu sehen geben. Natürlich mit der D800 aufgenommen :-)

 

D800: Draussen im Garten. Vollautomatik.

D800: Draussen im Garten. Zeitautomatik

D800: Draussen mit dem SB-800 Aufhellblitz und dem problembehafteten Nikon 70 – 200 Tele.

D800: Studioaufnahme – Ganzkörperportrait. Gesicht unscharf, Gurt scharf, Schuhe unscharf. Und das bei Blende 7.1

D800: Studioaufnahme Gesichtsportrait > 1:1 Ausschnitt und unbearbeitet

 

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20
April

Ferienvorbereitung – Sonnenstand mit LightTrac berechnen

Für ambitionierte Hobby Fotografen ist die Ferienzeit eine gute Quelle für viele neue Bilder.

Besonders in fernen Ländern und fremden Kontinenten gibt es unendlich viele Kulissen für schöne Outdoor Fotos.
Die beste Tageszeit für gute Landschaftsbilder ist jedoch begrenzt. Besonders das Morgenlicht und die Abendsonne bieten beste Voraussetzungen zum fotografieren.

Bei organisierten Fotoreisen von Profis wie z.B. Dionys Moser (fotoreisen.ch) wird dieser Aspekt besonders berücksichtigt. Die Route und Aufenthaltsorte werden nach der Sonne geplant.

Doch wie macht man das wenn man privat unterwegs ist? In der Regel kennt man die Gegend nicht und man kennt den Ssonnenverlauf nicht.
Dafür habe ich nun die iPhone / iPad App “LightTrac” entdeckt. Das Programm berechnet an jedem Ort auf der Erde zu jedem beliebigen Zeitpunkt den Sonnenaufgang und den Sonnenuntergang. Auch die Mondphase fehlt nicht. So kann ich nachschauen um welche Zeit am 20. Juli 2012 die Sonne in Moskau aufgeht. Vorausgesetzt das Wetter ist gut :-) Die App geht aber noch weiter. Da das Programm auf die Karten von Google zugreift, kann man auch die genaue Richtung sehen wo die Sonne auf- oder untergeht.
Wichtig ist, dass die App einen Internetzugang benötigt um die Landkarte anzuzeigen. Also sollte man schon vor der Reise die gewünschten Destinationen auswerten. Oder man sollte schauen, dass man ein Hotel mit Internet Anschluss hat. So kann man auch in den Ferien eine Location berechnen lassen.

Ob mir die App die gewünschte Hilfe bietet werde ich spätestens nach meinen Ferien zu berichten wissen :-)

Info und Screenshots von LightTrac >>>

 

2005 hatte ich noch keine Hilfe zur Sonnenberechnung. Also lautete die Devise: Wecker auf 5.30 Uhr stellen und rausschauen ob die Sonne schon da ist :-)

Morgens früh kurz vor 7 Uhr in Myanmar am Inle See aufgenommen:

 

Ein Tag zuvor, die Sonne drückte durch den Morgennebel

Myanmar – Inle See – Schwimmende Gärten:

Kamera: FujiFilm S2 Pro (10 Megapixel)

 

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19
April

Neue Kameras von Nikon und Samsung

Wahnsinn was zur Zeit auf dem Digitalkamera Markt läuft. Es werden laufend neue Modelle vorgestellt und eines toppt das andere.

Nikon

Nikon präsentiert die Nikon D3200. Die Spiegelreflexkamera positioniert sich preislich im untersten Segment der DSLR Kameras.
Die Kamera brilliert mit unglaublichen 24,2 Megapixeln. Die technischen Daten findest Du auf der Homepage von Nikon >>>

Nikon scheint den Trend mit den höheren Auflösungen konsequent weiter zu führen. Nach dem grossen Aufschrei der 36 Megapixel der D800 gibt es eine 24 Megapixel Kamera für unter 700.-

Warten wir auf die ersten Testberichte und Praxisberichte der neuen D3200. Schade ist nur, dass bereits neue Kameras präsentiert werden bevor die schon länger angekündigten D800 und D4 Kameras ausgeliefert werden können.

Samsung

Samsung bringt erwartungsgemäss neue Kameras aus dem Systemkamera Segment auf den Markt.

Ende 2011 durfte ich den Sony NEX-5 Konkurrent, die Samsung NX-200 testen. Mehrere Testberichte über die Samsung NX200 >>>

Im Mai bringt Samsung nun bereits den Nachfolger, die Samsung NX210 heraus. Die Auflösung bleibt vernünftigerweise gleich. Aber der Nachfolger wurde unter anderem mit serienmässigem WiFi bestückt.
Vermutlich werden zukünftig viele Kameras mit WiFi, GPS und evt. sogar GSM ausgerüstet. Die Leute wollen die erstellten Bilder möglichst rasch im Internet zeigen und suchen darum nach einfachen Verbindungslösungen. Ob zukünftig 20 (und mehr) Megapixel Bilder direkt auf Facebook gepostet werden können wird sich zeigen.

Zusätzlich präsentiert Samsung eine Nachfolgekamera der Samsung NX11. Die neue Samsung NX20 wird sich auf dem Level der Sony NEX-7 bewegen, obwohl bereits die etwas Leistungsschwächere Samsung NX200 mit der NEX-7 verglichen wurde. Ich bin gespannt auf die Fakten und werde sicher noch genauer darüber berichten.

Zuletzt bietet Samsung eine NX1000 an. Ebenfalls mit 20 Megapixel. Ohne Objektiv ist die Kamera so klein, dass sie sogar in die Hosentasche passt. Auf der Samsung Schweiz Homepage habe ich jedoch auf die Schnelle noch keine Informationen über die drei neuen Modelle gefunden.
Aufmerksam wurde ich auf die neuen Systemkameras durch Berichte von fotointern.ch
Samsung NX1000 >>>
Samsung NX210 >>>
Samsung NX20 >>>

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15
April

“Making of” Panorama Bild (Koh Samui)

Heute beschreibe ich wie das Panorama am Strand von Koh Samui entstanden ist.

Bevor man ein Panorama zusammenstellen kann muss man natürlich entsprechende Bilder machen.
Wenn man nicht Fotoferien macht muss man nicht zwingend auf ein paar tolle Panorama Aufnahmen verzichten.
Auf einer Passhöhe, am Strand oder beim warten vor dem Heimflug schnell noch ein paar Bilder machen um Zuhause in aller Ruhe ein schönes Panorama daraus machen.

Die Aufnahme

Stativ

Ganz klar, für solche Aufnahmen ist ein Stativ unumgänglich. Profis verwenden sogenannte Nodalpunktadapter (Info in Wikipedia >>>). Ich habe jedoch noch nie mit einem solchen Adapter gearbeitet.
Tagsüber bei genügend Licht kann man die Bilder auch ohne Stativ erstellen.

Kameraeinstellung

Der wichtigste Punkt überhaupt ist die Kameraeinstellung. Die Beschreibung bezieht sich auf Spiegelreflex- und Systemkameras.
Den ISO Wert habe ich zu 95% auf dem tiefstmöglichen Wert, in meinem Fall auf ISO 200, eingestellt. Die automatische ISO Einstellung ist bei mir generell ausgeschaltet.
Zeitautomatik > Blende wählen > Testbild im mittleren Bereich des Panoramas aufnehmen > Bild kontrollieren > wenn das Bild gut ist, Blende und Zeit merken > sonst Einstellung korrigieren
Kamera auf manuelle Belichtung umschalten und die vorher ermittelten Werte (Blende und Zeit) einstellen.
Weil es bei diesem Bild noch sehr dunkel war, ergab sich eine Blende von f/4.8 und eine Zeit von 1/4 Sekunde.
Fokussierung in der Regel auf unendlich stellen oder mit Autofokus z.B. den Horizont fokussieren. Danach den Autofokus abschalten und Schärfe nicht mehr verstellen.
Panorama Bilder nehme ich als JPG auf. Das spart beim zusammensetzen viel Zeit gegenüber einer RAW Aufnahme.
(PS: Wenn ich die Nikon D800 erhalte, werde ich Panos mit maximal der halben Auflösung aufnehmen, also 18 MP statt 36 MP. Ansonsten explodiert die Bildgrösse unnötig um sie am Schluss wieder herunter zu rechnen )

Aufnahme

Kamera auf das Stativ setzen und links mit dem ersten Bild starten. Kamera nach rechts drehen und immer etwa einen Drittel von der letzten Aufnahme überlappen.
Bilder zügig durchfotografieren damit alle Bilder zeitlich möglichst nah beinander liegen. Besonders wenn sich noch ein Schiff im Bild befindet oder andere bewegliche Objekte.
Die Brennweite für Panorama Bilder sollte übrigens nicht unter 50mm gewählt werden. Um so weitwinkliger die Bilder sind um so mehr werden die Bilder verzerrt und lassen sich immer schlechter zusammenführen.

Panorama erstellen

Für die Fotobearbeitung setze ich zwei Programme ein: Adobe Lightroom 4 und Adobe Photoshop CS 5.5

Zur Erstellung des Panoramabildes wird eigentlich nur Photoshop benötigt. Anstelle von Lightroom kann man ein beliebiges Fotobetrachterprogramm benutzen oder Adobe Bridge, welches bei Photoshop gratis enthalten ist. Oder wenn man bereits weiss welche Bilder man für’s Panorama verwenden will, kann man Photomerge direkt aus Photoshop starten.

Zuerst suche ich die beste Serie die sich für ein Panoramabild eignet.

 

Die ausgesuchten Bilder werden markiert und mittels Rechtsklick über den Punkt “In Photoshop zu Panoramabild zusammenfügen…” geöffnet.

 

Adobe Photoshop startet gleich mit dem Photomerge Tool. Alle ausgewählten Bilder sind aufgelistet. Bei Layout wähle ich “Auto”. Ich will ja möglichst rasch ein Panorama zusammenstellen :-) .

 

Je nach Computer, Bilderanzahl und Bilderauflösung rattert es nun einige Minuten bis Stunden. Hier dauerte das Ganze rund zwei Minuten.
Photoshop präsentiert das Ergebnis. Wenn man genau hinschaut, sieht man die Übergangslinien von dem einen Bild zum anderen. Zoomt man die Aufnahme auf über 25%, verschwinden die Linien.

Rechts sieht man für jedes Bild eine Ebene. Wer Photoshop gut kennt beginnt nun an den Masken (Schwarze Balken, links vom Fotoname) die Feinarbeit.
Nicht immer entscheidet sich Photoshop für den besten Übergang. Bei meinen Aufnahmen (1/4 Sek.) ist das sowieso nicht möglich, weil das Wasser ja permanent in Bewegung ist und somit niemals übereinander passt.
Da ich aber zügig zu meinem Panorama kommen will, lasse ich die Masken wie von Photoshop ausgewähl, stehen.
PS: Hat man wie eingangs beschrieben von Links nach rechts fotografiert, kann Photoshop die Bilder schneller zusammenfügen als umgekehrt. Da Photoshop zuerst die richtige Reihenfolge herausfinden muss.

 

Also reduziere ich nun die Bilderebenen auf eine einzige Ebene.

Auf 100% herangezoomt sieht man sehr gut, wo sich die Bildübergänge befinden. Doch wir betrachten gerade einen Ausschnitt von einem Bild mit rund 12’000 * 2’000 Pixeln! Darum beunruhigt mich diese Unschönheit hier nicht.

Würde ich das Bild auf eine Bildschirmbreite von z.B. 1280 Pixel reduzieren, wäre das Bild nur noch 180 Pixel hoch. Darum entscheide ich mich den Bildausschnitt etwas zu reduzieren.
Bei dieser Gelegenheit kann ich den Horizont etwas ausrichten. Mit dem Freistellungswerkzeug ist das in einem Arbeitsschritt erlediget. Und nach einem Klick sieht das Ganze schon sehr schön aus.

Nun reduziere ich das Bild auf die gewünschte Breite. Wegen der oben erwähnten Fehler sollte das Bild nicht breiter als 2’500 Pixel werden weil mann diese sonst sieht.
Mit Photoshop geht das skalieren über die Bildgrösse sehr gut. Was ich hier nicht erwähnt habe sind die verschiedenen Schritte des Nachschärfens. Das beschreibe ich in einem separaten Blog.

Hier ein 100% Ausschnitt von entstandenen Panorama. Die Unschönheiten vom zusammenfügen sieht man durch die Verkleinerung fast nicht mehr.
Wie bereits erwähnt ist das eine simple Lösung um in 10 Minuten ein Panorama zu erstellen. Besonders geeignet, wenn man so wie ich hauptsächlich mit Photoshop arbeitet.
Natürlich gibt es viele andere Programme und Prozesse um Panoramas in einer besseren Qualität zu produzieren.

Zum Beitrag mit dem fertigen Panorama Bild vom Strand von Koh Samui >>>

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14
April

Panorama – Strand auf Koh Samui

Für ein Fotocomposing suchte ich ein passendes Bild. Beim durchstöbern stiess ich dabei auf ein paar ältere Bilder von Koh Samui.

Die Bilder entstanden 2005 als wir uns nach einer fantastischen, zehntägigen Myanmar Reise noch ein wenig erholen wollten. Ich glaube die Aufnahme entstand kurz bevor ich mir eine Lebensmittevergiftung einfing. 41 Grad Fieber innerhalb von 2 Stunden liessen uns befürchten, dass ich Malaria habe. Doch nach einer unendlich langen Nacht zeigte sich, dass ich nur eine Lebensmittelvergiftung hatte. Nach zwei Tagen war ich durchgeputzt und mehr oder weniger wieder Fit.

Zurück zum Bild. Morgens um 6.30 Uhr machte ich mit meiner FujiFilm S2 Pro (eine mit Nikon F80 Teilen aufgebaute Kamera) ein paar Aufnahmen auf dem Stativ. Schon da war geplant, dass dies mal ein Panorama geben soll. Doch damals arbeitete ich noch nicht mit Photoshop und kannte keine Panorama Software. So ‘verstauben’ die Bilder auf der Festplatte.
So öffnete ich die 10 Bilder vorher mit Photoshop mit der Photomerge Funktion. Nach 2 Minuten präsentierte Photoshop das Endprodukt mit ca. 25’000 Pixel Breite. Also reduzierte ich den Ausschnitt ein wenig in der Breite und verkleinerte die Aufnahme auf 500 Pixel Höhe. Vor- und Nachher führte ich ein paar Schärfungsschritte durch. Ansonsten ist das Panorama “Out of the Box”. In zehn Minuten entstand das Panorama.

Morgens um 6.30 Uhr an einem Strand von Koh Samui


Für grosses Bild hier klicken >>>

Zugegeben, Photomerge von Photoshop ist nicht die perfekte Panorama Software. Doch für meine Ansprüche reicht das in den meisten Fällen. Wenn das Panorama präziser werden soll, dann kann man das automatisch zusammengestellte Bild in Photoshop beliebig nachbearbeiten.

Wenn man die Wellen etwas genauer anschaut, sieht man bei den Bildübergängen einige Unschönheiten. Die Wellen haben sich schliesslich bewegt und bei einer Belichtungszeit von 1/4 Sek. ist das Bild nicht wahnsinnig scharf.
Was hingegen kein Bearbeitungsfehler ist, sind die stark wechselnden Farbverläufe. Einerseits hat es extrem unterschiedliche Farben in den Wasserspiegelung, anderseits gibt es streifenartige Helligkeitswechsel.
Um zu zeigen, dass dies kein Bearbeitungsfehler ist, sondern Natur pur ist, habe ich hier noch ein Einzelbild aus der 10er Serie angefügt:

 

 

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