13
Juni

KeyMatic IQ KM 300 IQ+ S – Reparaturanleitung

Die Türöffnung zu meinem Fotostudio wird mit einem KeyMatic IQ Türschloss gesteuert.
Leider gab das Türschloss gestern den Geist auf.

Meine Diagnose lautete schnell “Wackelkontakt”. Denn manchmal funktionierte das Teil, manchmal nicht.
Die Statusanzeige schaltete entsprechend auch an und ab.

So entschied ich mich das Gerät zu zerlegen und den Wackelkontakt zu suchen.
Leider erwies sich das Vorhaben wie mit vielen technischen Geräten als mühsam. Im Internet fand ich keine passende Anleitung.
So kam es, dass ich mein Gerät beim öffnen zerstörte, da mal wieder super geniale Ingenieure am Werk waren. Klar wollen sie nicht, dass Jemand das Gerät zerlegt. Aber dann sollen sie das Gerät wenigestens vernünftig bauen. Aber der Verdacht, dass Geräte so gebaut werden dass sie nicht zu lange halten hat sich auch hier wieder bestätigt.

Also für folgende Beschreibung übernehme ich keine Gewähr! Bitte zuerst alles durchlesen bevor Ihr das Gerät öffnet.

Es geht darum die Lötstelle zu finden welche einen Wackelkontakt am KeyMatic verursacht.
Die Chance, dass es einen Wackelkontakt gibt ist hoch. Denn der Batteriekontakt ist starr mit der Printplatte verlötet.
Also gibt es bei jedem Batteriewechsel eine mechanische Belastung auf die Lötstelle. Super gemacht Ingenieure!


Das Geheimnis liegt unter dem Deckel der Drehscheibe. Zuerst muss man den aufgeklebten Deckel der Kunststoffdrehscheibe abheben.
(Meiner ist kaputt weil ich ihn von unten herausgedrückt hatte. Wenn man weiss dass es darunter Schrauben hat, dann löst man ihn natürlich von Aussen am Rand her.)

Die vier darunterliegenden Schrauben müssen entfernt werden. Danach kann man das Drehrad (bei diesem Modell in Blau) abheben.

Auf der Rückseite löst man die mit dem roten Pfeil markierten Schrauben. Gute Produkte haben einen dezenten Pfeil im Gehäuse eingedruckt. So weiss ein Fachmann auch ohne Anleitung welche Schrauben zu lösen sind. Hier ist das aber nicht erwünscht.

Nun kann man den Deckel ohne Kraftaufwand abheben.

(Da ich die vier Schrauben beim Drehrad nicht fand, zerstörte ich beim auseinandernehmen eine Lichtschranke auf dem Print)

So sieht das geöffnete Gerät aus:

Hier eingekreist ist die problematische Lötstelle:

Linker Pfeil: Die Batterielasche die mit einem starren Draht direkt auf die Platine verbunden ist.
An alle Ingenieuere: Ein loser Lizendraht mit Schlaufe würde den mechanischen Druck auf den Print wegnehmen.
Aber das wisst Ihr ja eigentlich selbst.
Rechter Pfeil: Die halbierte Lichtschranke welches die Position des Drehrades kontrolliert.
Wenn Ihr den Deckel des Drehrades abgenommen habt, dann ist die Lichtschranke bei Euch noch ganz. :-)

Die Batterielasche.
(Hintergrund: Unter dem Batteriekleber hat es keine Schrauben)


Nun also die schadhafte Löststelle neu verlöten, per Sichtkontrolle die restlichen Lötstellen auch überprüfen und dann das Gerät schnell wieder zumachen und montieren.

Ich hoffe mit dieser Kurzbeschreibung dem einen oder anderen den Ärger zu ersparen den ich heute hatte.

Diese Selbstreparatur sollen bitte nur Leute mit den notwendigen Fachkenntnissen durchführen. Im Zweifelsfall eine Fachperson kontaktieren.

Viel Erfolg.

 

 

Hier noch die genaue Modellbezeichnung des dokumentierten Gerätes: Conrad KM 300 IQ+ S

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5
Juni

Mann, Frau und ein iPad2

Ja ja, Frauen können nicht verstehen wozu “Mann” ein iPad2 benötigt. So gibt es zig Argumente im Internet zu finden, für den “Mann”, wozu er ein iPad2 brauchen kann.
Aber was habe ich heute per Zufall entdeckt? “Frau” spielt mit dem iPad vom “Mann”.

Aber Spass beiseite. “Frau” hat sich schon daran gewöhnt, dass “Mann” immer mal wieder ein neues technisches “Spielzeug” anschafft.
Mal ist es ein Modelhelikopter, mal eine AR.Drone, mal eine Hausautomatisierungssteuerung, und mal eben ein iPad.
Eigentlich ist Karin ja nicht die Technikbegeisterte, doch das iPad scheint gefallen gefunden zu haben. Und nicht nur wegen der Games.
Ich glaub ich muss mir noch ein iPad zulegen…

Karin am iPad2:

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1
Juni

Ein paar Autos

Nebst der Fotografie hatte/habe ich noch einige weitere Hobbys. Das teuerste Hobby ist meine Begeisterung für Autos. Aktuell fahre ich Nr. 15, einen ganz normalen Nissan X-Trail. Dazwischen gab es mehr oder weniger spektakuläre Autos.

Chronologisch sah das dann etwa so aus:
Mitsubishi Colt 1.4 Turbo mit 4 Gang Schaltgetriebe, einem Halbgang Schalthebel, innenbeleuchtete Alufelgen uvm.
Opel Kadett D GTE 1.8i mit selbst lackierten Alufelge, Polizeifunk Scanner, CB Funk und einem selbst entwickelten Knight Rider Lauflicht
Mazda 323 LX 1.3 mit zwei 18 Zoll Basslautsprechern und ziemlich viel Bums
VW FT Bonito (Replica basierend auf einem VW Käfer im Design eines Ford GT40) – Mein grösster Fehlkauf mit ca. 4’000.- Abschreiber in 4 Wochen.
Nissan Primera SGX 2.0i mit nur noch einem 18 Zoll Basslautsprecher, ein gutes Auto das ich nur wegen der Farbe verkaufte
Toyota MR2 1.6i – Mittelmotor Auto mit Targadach und verstellbarem Koni Gelb Fahrwerk, ein ziemlich freches Auto
Fiat Punto 75 HSD 1.2i, der Brave mit viel technischen Problemen
Nissan Sunny GTI 2.0i, der damalige Golf GTI Killer
Opel Astra Caravan 1.8i, ein vermeintlicher Vernunftskauf wo ich mich der Händler über den Tisch gezogen hatte
Jaguar Souvereign XJ40 3.6l, aus erster Hand gekauft und viel reingesteckt, Alufelgen für 4’000 Franken
Audi S6 Avant 4.2l V8 mit 7 Plätzen in Perlmut Weiss, eigentlich wollte ich einen Audi Quattro, der war aber definitiv zu teuer
Opel Corsa 1.2l, ein weiterer Versuch vernünftig zu werden
Nissan 350Z 3.5l V6, neu rausgekommen, tiefergelegt und verbreitert, mein Driftfahrstil kam bei der Polizei nicht so gut an
Mitsubishi Space Wagon 1.8l, ich brauchte einen Transporter
Nissan X-Trail 2.5l, ersetzte den Transporter

Das mal so meine History was Autos anbelangt.
Ein paar weitere Bilder gibt es in meiner privaten Fotogalerie >>>

Nissan Sunny GTI 2.0, ein drehfreudiger Japaner

Jaguar XJ40 – Ein spontaner Ausflug übers Wochenende nach Paris war das schönste Erlebnis.

Der Audi S6 lief sehr gut und so mussten nur andere Felgen, ein Fahrwerk von Ruedi Jost und getönte Scheiben her.

Der Nissan 350Z war meines Erachtens der “Schönste”. Auch hier gabs eine Tieferlegung und Chromfelgen.

Von ganz Tief nun zu ganz hoch. Der Nissan X-Trail musste schon einige Tonnen Baumaterial transportieren.

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22
Mai

iPad App – Adobe Ideas

Durch einen Arbeitskollegen bin ich auf die iPad / iPhone App “Adobe Ideas” aufmerksam geworden.

Besonders auf dem iPad finde ich das Programm sehr hilfreich.
z.B. wenn man sich etwas vorstellen möchte oder Jemand anderem eine Idee zeigen möchte.
Als Beispiel habe ich mit dem iPad, direkt aus der Adeobe Ideas App ein Foto gemacht. Danach habe ich über das Bild mit Malstiften eine Skizze über das Foto gezeichnet.
Ich kann beliebige Farbsets zusammenstellen und dann mit einem in der Grösse varierbaren Pinsel meine Ideen über das Foto zeichnen.
Wenn was nicht passt mache ich den Schritt einfach rückgängig. Oder ich radiere einen Teil meiner Skizze mit dem Radiergummi weg.

Ist die Skizze fertig, kann ich sie in der Fotogalerie abspeichern oder per Mail an die gewünschte Adresse mailen.

So werde ich die App in Zukunft für meine Shooting Ideen benutzen. Wenn ich eine coole Location gefunden habe fotografiere ich diese und zeiche die Bildidee gleich über das Foto.
Oder ich nutze das Tool während einem Shooting zur Dokumentation in dem ich Notizen zu den Einstellungen direkt auf dem Foto notiere.

Eine detaillierte Beschreibung findest Du auf iTunes.

Hier ein Beispiel von unserer Baustelle Zuhause: Aufnahme mit Blick zum neu erstellen Nachbarshaus.

Und hier die Skizze mit einem Sichtschutzzaun um den Einblick auf den Whirlpoolbereich etwas zu mindern:

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2
Mai

iPad, iPhone und Co. Hype oder nützliche Geräte?

Da diese Woche mein neues iPad 2 eintreffen sollte, verfolge ich amüsiert die Anti-Apple iPad Diskussionen.
Es gibt scheinbar ganz viele Leute die bei jedem Newsbericht zu Apples Produkten mitteilen müssen, dass sie niemals ein solches Gerät kaufen würden. Warum teilen Leute der ‘Welt’ mit, dass sie niemals ein iPhone / iPad kaufen würden? Ausgeschmückt werden die Berichte mit vielen Gründen, warum das so ist.
Interessant dabei ist ja, dass sich bei kaum einem anderen Produkt Leute bemühen gegen etwas zu schreiben, was sie selbst noch gar nicht kennen. Es ist selten zu lesen, dass Jemand keinen Porsche kaufen würde oder keinen Rassierer von Braun, ausser sie hatten zuvor einen und waren damit nicht zufrieden.

Es scheint also, dass Apple einen besonderen Status erreicht hat, dass es nur noch einen Pro und einen Kontra Status gibt.
Ich halte nichts von Statusmarken resp. Statusprodukten. Darum kaufe ich gewisse Produkte aus Prinzip nicht, welche in der Werbung genau diesen Status zelebrieren. Darum würde ich weder eine IWC Uhr, noch einen Mercedes und auch keinen Apple kaufen. Wenn mich aber Jemand in der Praxis überzeugt, dass ein Produkt von absolut hoher Qualität ist und das kann was es soll, dann springe ich auch mal über meinen Schatten und kaufe ein “Prestige” Objekt.

Und so kommen wir zum iPad2 zurück welches ich halt eben bestellt habe.
Zuvor habe ich aber über 500.- in den Sand gesetzt und zwei billig Android Tabletts gekauft. Eines liegt schon im Elektronik-Schrott und das andere gammelt fehlerbehaftet vor sich hin. Die beiden Android Tabletts haben mich im Gegensatz zum iPad überhaupt nicht überzeugt.
Und darum werde ich zukünftig ein performantes und funktionierendes iPad 2 von Apple mein Eigen nennen. Das Selbe passierte auch beim Smartphone. Ich quälte mich über drei Generationen mit funktionsuntüchtigen Windows Mobile Geräten herum, bevor ich mich für dieses ‘hyppe’ Gerät von Apple entschied. Und seither mache ich das mit dem Smartphone wozu es gebaut wurde. Ich kann damit telefonieren und es als mobilen PC nutzen. ROM’s kochen, Patches einspielen, Gerät 5 mal am Tag rebooten gehören seit dem iPhone 4 der Vergangenheit an.

Genau darum amüsiere ich mich über die gestressten Newsleser welche sich über diese unsäglichen Apple Geräte aufregen und der Welt mitteilen müssen, dass sie niemals ein solches Gerät kaufen werden.

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