Panoramabilder vom Säntis

In Ergänzung zum Bericht über den Säntis Ausflug habe ich hier noch ein paar Panorama Bilder.

Die Bilder habe ich im Stil wie im Blogbericht “Making of Panorama Bilder” beschrieben mit Photoshop zusammengestellt. Alle Aufnahmen habe ich ohne Stativ oder anderen Hilfsmitteln aufgenommen.
Weil die Bilder mit der D800 sehr hochauflösend sind, reduziere ich als erstes die einzelnen Bilder auf 1000 Pixel Breite. So rechnen sich die Panoramen innert kurzer Zeit zusammen.

Hinweis: Wenn man auf die Bilder klickt werden die grossen Panoramen angezeigt. Da diese in der Regel die Auflösung des Bildschirms überschreiten, wird das Bild vom Browser (Internet Explorer, Firefox, Chrome usw.) in der Anzeige automatisch verkleinert. So muss man nochmals auf das Bild klicken um es 1:1 in der hochgeladenen Auflösung zu betrachten.

7100 * 800 Pixel / 2.5 MB

 

Gleiches Panorama vom Säntis aus jedoch in Schwarzweiss:

6973 * 800 Pixel / 1.8 MB
Panorama von einem leicht veränderten Standort:

4368 * 1000 Pixel / 2.0 MB

 

Und zuletzt noch ein Panorama aus einer zweireihigen Bilderserie mit insgesamt 37 Bildern.
Leider habe ich diese Aufnahme nur mit dem Zirkular Polfilter erstellt. Leider funktioniert das überhaupt nicht. Durch die Drehung der Kamera gegenüber der Sonne wirkt das Filter sehr unterschiedlich.
So entstand dieser dunkle Bereich am Himmel. Da es die einzige Panoramaaufnahme mit so vielen Bildern ist, wollte ich sie trotzdem nicht vorenthalten.
Ich werde das nächste Mal besser aufpassen und bei Panorama Aufnahmen kein Zirkular-Polfilter mehr am Objektiv lassen.


7432 * 2460 Pixel / 4.3 MB

Doppelter Regenbogen mit 8000 Pixeln

Was war das für ein Wochenende.

Während ich gerade die letzten Blogs verfasste, veränderte sich draussen das Wetter im Minutentakt. Als sich dann ein doppelter Regenbogen bildete musste ich nochmals zur Kamera greifen.
Zur Zeit erleben wir öfters extreme Wetter- und Lichtsituationen. Diese entstehen laut den Fachleuten wegen der Klimaerwärmung. Zudem gibt es zur Zeit auch extrem starke Sonnenstürme.

Mit 24mm Brennweite an einer Vollformat Kamera, fehlen ab und zu ein paar Grad mehr an Weitwinkligkeit. Doch wenn sich das Motiv nicht oder nur langsam bewegt, kann man das Manko einfach kompensieren.

Ich mache einfach mehrere aneinander gereite Bilder im Hochformat und setze diese dann zu einem Panorama Bild zusammen. So auch in diesem Fall.
Je nach Anzahl der Einzelbilder kann sich so ein ganz schön grosses Panorama ergeben. Damit der Rechner beim zusammensetzen nicht in die Knie geht, verkleinere ich die Einzelbilder schon vorab und ich arbeite nur im JPG Format anstatt mit dem viel grösseren RAW Format.

Trotzdem wurde das Bild über 15’000 Pixel breit. Ich habe das Bild danach auf eine Seitenbreite von 8’000 Pixeln verkleinert.
Für den Bildschirm habe ich zusätzlich ein Bild auf ein etwas kleineres Format herunter gerechnet.

Aufs Bild klicken um es im Format 1920 * 1080 (Full HD) anzusehen >>>

 

Hier klicken um das Bild in der sehr hohen Auflösung von 8’000 * 4’500 anzuschauen.
Achtung, die Datei ist fast 12 MB gross >>>

 

Madeira – Panoramas

Im Mai 2012 machten wir zwei Wochen Ferien auf der portugiesischen Insel Madeira.

Die Insel eignet sich ganz besonders für Wanderferien. Und beim Wandern gibt es oft gute Gelegenheiten für ein paar tolle Panorama Bilder.
Fotografieren in den Ferien ist meistens ein Kompromiss. Wenn man nicht alleine reist, sollte man Rücksicht auf die Reisebegleitung nehmen.

So ist es in der Regel nicht möglich, die gewünschte Zeit aufzubringen um das ultimative Ferienbild zu machen. Profis bereiten sich für solche Aufnahmen schon lange vor der Reise vor. Sie suchen geeignete Standorte, klären den Sonnenstand ab und besuchen die Plätze entweder ganz früh Morgens oder dann spät Abends bei Sonnenuntergang. Also zu der Zeit wo die Touristen entweder noch im Bett liegen oder am Frühstückstisch sitzen oder dand schon ‘Znacht’ essen.

Trotzdem kann man mit wenig Aufwand ein paar Bilder aufnehmen um später ein Panorama daraus zu machen. Über die Technik wie man ein Panorama macht hatte ich schon berichtet: “Making of” Panorama Bild >>>

Diese Bilder habe ich ohne Stativ und zu den klassischen Touristen-Tageszeiten erstellt. Sie geben den Eindruck wieder den man Tagsüber bei den Wanderungen halt so sieht.
Natürlich wäre die Stimmung bei einer roten Abendsonne oder bei Sonnenaufgang viel schöner.

Klicke auf die Bilder um sie im Originalformat zu betrachten. Wenn das Bild bis an den Rand reicht, mit dem Lupensymbol nochmals auf das Bild klicken um es im Originalformat zu betrachten.

Die Oroginalbilder haben eine Kantenbreite von mehreren Zehntausend Pixeln. Daher sind alle Bilder herunter gerechnet.

 

“Making of” Panorama Bild (Koh Samui)

Heute beschreibe ich wie das Panorama am Strand von Koh Samui entstanden ist.

Bevor man ein Panorama zusammenstellen kann muss man natürlich entsprechende Bilder machen.
Wenn man nicht Fotoferien macht muss man nicht zwingend auf ein paar tolle Panorama Aufnahmen verzichten.
Auf einer Passhöhe, am Strand oder beim warten vor dem Heimflug schnell noch ein paar Bilder machen um Zuhause in aller Ruhe ein schönes Panorama daraus machen.

Die Aufnahme

Stativ

Ganz klar, für solche Aufnahmen ist ein Stativ unumgänglich. Profis verwenden sogenannte Nodalpunktadapter (Info in Wikipedia >>>). Ich habe jedoch noch nie mit einem solchen Adapter gearbeitet.
Tagsüber bei genügend Licht kann man die Bilder auch ohne Stativ erstellen.

Kameraeinstellung

Der wichtigste Punkt überhaupt ist die Kameraeinstellung. Die Beschreibung bezieht sich auf Spiegelreflex- und Systemkameras.
Den ISO Wert habe ich zu 95% auf dem tiefstmöglichen Wert, in meinem Fall auf ISO 200, eingestellt. Die automatische ISO Einstellung ist bei mir generell ausgeschaltet.
Zeitautomatik > Blende wählen > Testbild im mittleren Bereich des Panoramas aufnehmen > Bild kontrollieren > wenn das Bild gut ist, Blende und Zeit merken > sonst Einstellung korrigieren
Kamera auf manuelle Belichtung umschalten und die vorher ermittelten Werte (Blende und Zeit) einstellen.
Weil es bei diesem Bild noch sehr dunkel war, ergab sich eine Blende von f/4.8 und eine Zeit von 1/4 Sekunde.
Fokussierung in der Regel auf unendlich stellen oder mit Autofokus z.B. den Horizont fokussieren. Danach den Autofokus abschalten und Schärfe nicht mehr verstellen.
Panorama Bilder nehme ich als JPG auf. Das spart beim zusammensetzen viel Zeit gegenüber einer RAW Aufnahme.
(PS: Wenn ich die Nikon D800 erhalte, werde ich Panos mit maximal der halben Auflösung aufnehmen, also 18 MP statt 36 MP. Ansonsten explodiert die Bildgrösse unnötig um sie am Schluss wieder herunter zu rechnen )

Aufnahme

Kamera auf das Stativ setzen und links mit dem ersten Bild starten. Kamera nach rechts drehen und immer etwa einen Drittel von der letzten Aufnahme überlappen.
Bilder zügig durchfotografieren damit alle Bilder zeitlich möglichst nah beinander liegen. Besonders wenn sich noch ein Schiff im Bild befindet oder andere bewegliche Objekte.
Die Brennweite für Panorama Bilder sollte übrigens nicht unter 50mm gewählt werden. Um so weitwinkliger die Bilder sind um so mehr werden die Bilder verzerrt und lassen sich immer schlechter zusammenführen.

Panorama erstellen

Für die Fotobearbeitung setze ich zwei Programme ein: Adobe Lightroom 4 und Adobe Photoshop CS 5.5

Zur Erstellung des Panoramabildes wird eigentlich nur Photoshop benötigt. Anstelle von Lightroom kann man ein beliebiges Fotobetrachterprogramm benutzen oder Adobe Bridge, welches bei Photoshop gratis enthalten ist. Oder wenn man bereits weiss welche Bilder man für’s Panorama verwenden will, kann man Photomerge direkt aus Photoshop starten.

Zuerst suche ich die beste Serie die sich für ein Panoramabild eignet.

 

Die ausgesuchten Bilder werden markiert und mittels Rechtsklick über den Punkt “In Photoshop zu Panoramabild zusammenfügen…” geöffnet.

 

Adobe Photoshop startet gleich mit dem Photomerge Tool. Alle ausgewählten Bilder sind aufgelistet. Bei Layout wähle ich “Auto”. Ich will ja möglichst rasch ein Panorama zusammenstellen :-) .

 

Je nach Computer, Bilderanzahl und Bilderauflösung rattert es nun einige Minuten bis Stunden. Hier dauerte das Ganze rund zwei Minuten.
Photoshop präsentiert das Ergebnis. Wenn man genau hinschaut, sieht man die Übergangslinien von dem einen Bild zum anderen. Zoomt man die Aufnahme auf über 25%, verschwinden die Linien.

Rechts sieht man für jedes Bild eine Ebene. Wer Photoshop gut kennt beginnt nun an den Masken (Schwarze Balken, links vom Fotoname) die Feinarbeit.
Nicht immer entscheidet sich Photoshop für den besten Übergang. Bei meinen Aufnahmen (1/4 Sek.) ist das sowieso nicht möglich, weil das Wasser ja permanent in Bewegung ist und somit niemals übereinander passt.
Da ich aber zügig zu meinem Panorama kommen will, lasse ich die Masken wie von Photoshop ausgewähl, stehen.
PS: Hat man wie eingangs beschrieben von Links nach rechts fotografiert, kann Photoshop die Bilder schneller zusammenfügen als umgekehrt. Da Photoshop zuerst die richtige Reihenfolge herausfinden muss.

 

Also reduziere ich nun die Bilderebenen auf eine einzige Ebene.

Auf 100% herangezoomt sieht man sehr gut, wo sich die Bildübergänge befinden. Doch wir betrachten gerade einen Ausschnitt von einem Bild mit rund 12’000 * 2’000 Pixeln! Darum beunruhigt mich diese Unschönheit hier nicht.

Würde ich das Bild auf eine Bildschirmbreite von z.B. 1280 Pixel reduzieren, wäre das Bild nur noch 180 Pixel hoch. Darum entscheide ich mich den Bildausschnitt etwas zu reduzieren.
Bei dieser Gelegenheit kann ich den Horizont etwas ausrichten. Mit dem Freistellungswerkzeug ist das in einem Arbeitsschritt erlediget. Und nach einem Klick sieht das Ganze schon sehr schön aus.

Nun reduziere ich das Bild auf die gewünschte Breite. Wegen der oben erwähnten Fehler sollte das Bild nicht breiter als 2’500 Pixel werden weil mann diese sonst sieht.
Mit Photoshop geht das skalieren über die Bildgrösse sehr gut. Was ich hier nicht erwähnt habe sind die verschiedenen Schritte des Nachschärfens. Das beschreibe ich in einem separaten Blog.

Hier ein 100% Ausschnitt von entstandenen Panorama. Die Unschönheiten vom zusammenfügen sieht man durch die Verkleinerung fast nicht mehr.
Wie bereits erwähnt ist das eine simple Lösung um in 10 Minuten ein Panorama zu erstellen. Besonders geeignet, wenn man so wie ich hauptsächlich mit Photoshop arbeitet.
Natürlich gibt es viele andere Programme und Prozesse um Panoramas in einer besseren Qualität zu produzieren.

Zum Beitrag mit dem fertigen Panorama Bild vom Strand von Koh Samui >>>

Panorama – Strand auf Koh Samui

Für ein Fotocomposing suchte ich ein passendes Bild. Beim durchstöbern stiess ich dabei auf ein paar ältere Bilder von Koh Samui.

Die Bilder entstanden 2005 als wir uns nach einer fantastischen, zehntägigen Myanmar Reise noch ein wenig erholen wollten. Ich glaube die Aufnahme entstand kurz bevor ich mir eine Lebensmittevergiftung einfing. 41 Grad Fieber innerhalb von 2 Stunden liessen uns befürchten, dass ich Malaria habe. Doch nach einer unendlich langen Nacht zeigte sich, dass ich nur eine Lebensmittelvergiftung hatte. Nach zwei Tagen war ich durchgeputzt und mehr oder weniger wieder Fit.

Zurück zum Bild. Morgens um 6.30 Uhr machte ich mit meiner FujiFilm S2 Pro (eine mit Nikon F80 Teilen aufgebaute Kamera) ein paar Aufnahmen auf dem Stativ. Schon da war geplant, dass dies mal ein Panorama geben soll. Doch damals arbeitete ich noch nicht mit Photoshop und kannte keine Panorama Software. So ‘verstauben’ die Bilder auf der Festplatte.
So öffnete ich die 10 Bilder vorher mit Photoshop mit der Photomerge Funktion. Nach 2 Minuten präsentierte Photoshop das Endprodukt mit ca. 25’000 Pixel Breite. Also reduzierte ich den Ausschnitt ein wenig in der Breite und verkleinerte die Aufnahme auf 500 Pixel Höhe. Vor- und Nachher führte ich ein paar Schärfungsschritte durch. Ansonsten ist das Panorama “Out of the Box”. In zehn Minuten entstand das Panorama.

Morgens um 6.30 Uhr an einem Strand von Koh Samui


Für grosses Bild hier klicken >>>

Zugegeben, Photomerge von Photoshop ist nicht die perfekte Panorama Software. Doch für meine Ansprüche reicht das in den meisten Fällen. Wenn das Panorama präziser werden soll, dann kann man das automatisch zusammengestellte Bild in Photoshop beliebig nachbearbeiten.

Wenn man die Wellen etwas genauer anschaut, sieht man bei den Bildübergängen einige Unschönheiten. Die Wellen haben sich schliesslich bewegt und bei einer Belichtungszeit von 1/4 Sek. ist das Bild nicht wahnsinnig scharf.
Was hingegen kein Bearbeitungsfehler ist, sind die stark wechselnden Farbverläufe. Einerseits hat es extrem unterschiedliche Farben in den Wasserspiegelung, anderseits gibt es streifenartige Helligkeitswechsel.
Um zu zeigen, dass dies kein Bearbeitungsfehler ist, sondern Natur pur ist, habe ich hier noch ein Einzelbild aus der 10er Serie angefügt: