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Samsung NX200

29
Februar

Vor ein paar Monaten erhielt ich von Samsung Schweiz eine Samsung NX200 Systemkamera zum testen.

In ein paar losen Blogs berichtete ich über meine persönliche, praktische Erfahrung mit der Systemkamera. Im den testberichten lies ich offen, ob ich mir eine solche Kamera auf Weihnachten leisten werde oder nicht.
Da die Kamera eines meiner Killerkriterien nicht erfüllte, kam die Samsung NX200 schlussendlich nicht unter den Weihnachtsbaum. Ich suche nach wie vor eine Systemkamera mit der ich auch meine Studioblitzanlage ansteuern kann. Das Testmodell zumindest erfüllte diese Anforderung nicht. Trotzdem überzeugte die Kamera insgesamt sehr positiv.

Samsung NX200 – Kameratest Teil 1

Samsung NX200 – Kameratest Teil 2

Samsung NX200 – Kameratest Teil 3 – Weihnachtsbeleuchtung

Samsung NX200 – Kameratest Teil 4 Detailaufnahmen

 

In der Zwischenzeit gibt es ausführliche und professionelle Testberichte über die NX200. Wer sich für die Kamera interessiert sollte sich daher folgende Berichte mal durchlesen:

DPREVIEW – Samsung NX200 Review (Englisch) >>>

fotointern.ch – Die Samsung NX200 im Praxistest >>>

Chip – Megapixel – Rausch mit Detail Schwäche >>>

 

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Samsung NX200 – Kameratest Teil 4 Detailaufnahmen

4
Dezember

Die Testzeit mit der Samsung NX200 neigt sich dem Ende zu. Morgen geht die Systemkamera zurück an Samsung Schweiz.

Da ich das ganze Wochenende ziemlich ausgebucht war konnte ich nicht mehr so ausgiebig fotografieren wie es geplant hatte. Aber vor Weihnachten gibt es immer ein gedrängtes Programm mit Fotoshootings.

Trotzdem reichte es noch für ein paar Testaufnahmen im Wohnzimmer. Detailaufnahmen von Gegenständen die einfach so rumstehen haben ja durchaus auch ihren Reiz.

Die meisten Testberichte entstehen eher im Labor. Die Messergebnisse werden dann auf Skalen in Punkte umgerechnet. So bekommt z.B. die Kamera auf dem Platz Eins 87 Punkte. Die zweitplatzierte Kamera hat ‘nur’ noch 84 Punkte. In den Bewertungspunkten sind jedoch z.B. auch das Handbuch oder der Preis enthalten. Vielleicht rutscht dabei eine Kamera mit drei Mehrpunkten auf Platz Eins, nur weil das Handbuch besser ist als bei der Zweitplatzierten oder weil die Kamera ein paar Franken weniger kostet. Die Testberichte geben bestimmt eine gute Grundlage ob es sich lohnt eine Kamera mehr unter die Lupe zu nehmen oder nicht. Aber ich würde eine Kamera nicht alleine auf Grund von Testberichten kaufen.

Auch Feedbacks in Fotografieforen nehme ich eher mit Vorsicht zur Kenntnis. Insbesondere in Deutschland wird der Kamerapreis z.T. unbewusst zum Hauptargument, ob eine Kamera gut oder schlecht ist. Begründet wird die Entscheidung zwar mit vielfältigen Argumenten, zwischen den zeilen ist jedoch oft zu lesen, dass es nur um den Preis geht.

Darum beurteile ich die von mir getestete Samsung NX200 einerseits auf Grund der damit produzierten Bilder und andererseits ob sie die Funktionalitäten erfüllt die ich benötige. Ob die Kamera schlussendlich unter meinem Weihnachtsbaum liegt verrate ich an dieser Stelle jedoch noch nicht. Nur soviel kann ich schon verraten. Die Bildqualität hat mich sehr beeindruckt obwohl ich nach wie vor keine RAW Bilder, sondern nur JPG Bilder anschauen konnte.

Heute zeige ich ein grafisch gestaltete Bilder von ein paar herumstehenden Gegenständen in unserem Wohnzimmer.

 

Klassisches Motiv – die Kerze.
Mit drei Blenden unterbelichtet aufgenommen und danach wieder etwas aufgehellt. Durch diese Einstellung konnte ich die Aufnahme ohne Stativ machen.

 

Durch die geöffnete Blende ist die Kerze nicht durchgehend scharf. Das gibt dem Bild noch mehr Tiefe.

 

Mit einem iPhone oder eine Kompaktkamera wäre ein so dunkles Motiv nicht scharf abbildbar. Mit Blitz arbeiten wäre unmöglich gewesen. Das hätte extreme Reflexionen im Glas produziert.
Im Hintergrund schimmert einzig die LED Wohnwandbeleuchtung.

 

Die selbe Situation bei dem Glasentchen.
Trotz minimalem Licht ein passendes Motiv für die Samsung NX200.

 

Warum nicht in die Stubenlampe hineinfotografieren? Der Weissabgleich wurde bewusst nicht korrigiert um die warmen Gelbtöne zu erhalten. Für einen korrekten Weissabgleich hätte man hier eine FL Lichtquelle wählen müssen. Aber die Farben müssen ja nicht immer korrekt wieder gegeben werden.

 

Blindaufnahme, von der Decke nach unten fotografiert. Weil der Monitor an der Samsung NX200 nicht verstellbar ist, war es unmöglich das Bild zu kontrollieren um die Lampe symetrisch auszurichten. Ich mache gerne sehr grafisch gestaltete Bilder, doch manchmal schadet es gar nicht, von dieser 100 Prozentigkeit abzuweichen.

 

Solche Motive geben fast unendlich viel Gestaltungsmöglichkeiten. So kann es sich durchaus lohnen mal eine ganze Stunde nur ein einziges Objekt zu betrachten und es von den verschiedensten Seiten zu fotografieren. Ich bin sowieso der Meinung, dass die Zeit eines der wichtigsten Gestaltungsmittel ist. Um so mehr man sich mit einem Objekt (oder auch Menschen) befasst, um so einmaligere Perspektiven entdeckt man.

Durch mein Engagement in der Studiofotografie komme ich leider nur noch ganz selten dazu Bilder ausserhalb des Studios zu machen. Um so mehr Spass machte es mir, mit der Testkamera von Samsung mal wieder andere Motive vor die Linse zu nehmen.

Alle obigen Bilder sind im Lightroom leicht bearbeitet, verkleinert und nachgeschärft worden.

Der nächste und vermutlich letzte Bericht über die Samsung NX200 Systemkamera wird bald folgen …

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Samsung NX200 – Kameratest Teil 3 – Weihnachtsbeleuchtung

3
Dezember

Dieses Mal zeige ich ein paar Test Aufnahmen mit unserer privaten Weihnachtsbeleuchtung.

In einem vorgängigen Blog habe ich ein paar Tricks verraten, wie man Weihnachtsbeleuchtungen einfach fotografieren kann.

Vor der Gemeindeversammlung hatte ich noch etwas Zeit um nachfolgende Testaufnahmen zu schiessen. Aus Bequemlichkeit und Zeitgründen habe ich auf ein Stativ verzichtet. Eigentlich ein Muss für Weihnachtsbeleuchtungs-Fotos. Oder anders ausgedrückt, ich wollte eigentlich die hochgelobten, hohen ISO Werte testen, welche bei vielen Leuten ein extrem wichtiges Kaufargument zu sein scheint. Also stellte ich die Kamera fix auf ISO 800 ein und fotografierte Freihändig ohne Stützhilfen.

Die Aufnahmen machte ich kurz vor 17 Uhr. Also zu einer Zeit wo es erst am eindunkeln war. Dafür stellte ich die Kamera auf eine leichte Unterbelichtung um die Bilder etwas dunkler wirken zu lassen. Dadurch sieht man auch noch etwas von der Umgebung und nicht einfach nur gelbe Punkte auf schwarzem Hintergrund. Das Problem dabei ist, dass die Zeit der Eindunkelung nur sehr kurz ist.
Es gibt aber auch Weihnachtsmotive die man sehr gut bei völliger Dunkelheit machen kann. So z.B. Weihnachtsbeleuchtungen in der Stadt wo es so viel Umgebungslicht hat. So sieht man nebst der Weihnachtsbeleuchtung trotzdem noch was von der Umgebung. Das künstliche Umgebungslicht ist meistens gelblich und lässt die Motive dadurch sehr warm erscheinen und das passt ja zur Weihnachtsstimmung. Evt. lohnt es sich den Weissabgleich manuell auf Kunstlicht (Glühbirne) zu stellen.
Wer viel Zeit hat und gerne am Computer Bilder nachbearbeitet, der kann natürlich auch HDR Aufnahmen machen. Damit kann man das Problem der extremen Lichtunterschiede genial umgehen.

Nun aber zu den Testbildern. Auch hier muss man nicht über die Schärfe diskutieren. Die JPG Bilder sind knacke scharf. Die Belichtung ist sehr gut. Ich habe die Bilder absichtlich etwas abgedunkelt. Die automatische Belichtungsmessung der Samsung NX200 ist jedoch sehr gut.

Unsere drei Hirsche (Hugo, Ferdel und Fauli)
Bei dieser Aufnahmetechnik fressen die Lichter natürlich aus. Dies schadet der Gesamtstimmung jedoch nicht.
Für eine perfekte Belichtung müsste man mit Stativ zur erwähnten HDR Technik greifen.

Die Tiefenschärfe wird der Blende entsprechend gering. Dadurch ergibt sich aber ein klar getrennter Vorder- und Hintergrund.

Der Unterschied zur modernen LED Beleuchtung wird hier klar. Viele LED Lichter sind noch in kaltem Weiss oder Blau.
Die komplette Beleuchtung mit solch ‘kaltem’ Licht verliert an Stimmung. An der Bahnhofstrasse in Zürich brauchten sie ein paar Jahre um das rauszufinden. Aber sie haben es irgendwann auch gemerkt.

Detailaufnahmen von Weihnachtsbeleuchtungen haben auch ihren Reiz. Es muss nicht immer die ganze Beleuchtung auf ein Bild passen.

Da ich blaues Licht liebe (obwohl es ein kaltes Licht ist) dürfen blaue Lichteffekte nicht fehlen.
Hier wollte die NX200 die Fokussierung verweigern. Es brauchte etwas Geduld und mehrere Anläufe bis es klappte.

Fast alle Beleuchtungselemente stammen aus einer Systembeleuchtung. Der Vorteil dabei ist, dass man nur wenige Schaltuhren benötigt und keine Doppelstecker und Verlängerungskabel.
Gegenüber der LED Beleuchtung brauchen die klassischen Glühlämpchen jedoch viel mehr Strom was sich im Dezember – Stromverbrauch abzeichnet. Anscheinend machen die Weihnachtsbeleuchtungen jedoch knapp 2% des gesamten Dezember Stromverbrauches aus. Von daher ist das ja noch verkraftbar.

Schlussendlich ergeben LED und Glühlämpchen miteinander gemischt ein tolles Gesamtbild.

Bei solchen Motiven kommt die Samsung NX200 mit dem Standard Objektiv (18 – 55mm) an seine Grenzen.
Fokussierung praktisch unmöglich, eine präzise Bestimmung des Schärfepunktes fast unmöglich. Hier hätte ich es mit einer Spiegelreflex Kamera bestimmt einfacher gehabt.

Und nochmals eine Detailaufnahme einer Lichterkette mit den klassischen Glühlämpchen.

Zusammengefasst konnte ich mit der Samsung NX200 problemlos gute Aufnahmen unserer Weihnachtsbeleuchtung machen. Und das sogar ohne Stativ.
Die Auflösung von 20 Megapixeln ist natürlich beeindruckend. Obwohl sich die Frage stellt ob man überhaupt so hohe Auflösungen für durchschnittliche Erinnerungsfotos benötigt? Für die Präsentation im Internet auf der eigenen Homepage, im Facebook,  bei Twitter, in Fotocommunity’s und anderen Fotoplattformen braucht es das bestimmt nicht. Auch für ein Fotobuch sind 20 Megapixel ein absoluter Luxus.
Wenn es um grossformatige Drucke geht sieht es evt. etwas anders aus. Wobei man auch bei 12 Megapixel Poster in der Grösse bis A1 problemlos drucken kann.

Die anfänglich bemängelte Unhandlichkeit wegen der scharfen Kanten hat sich etwas relativiert. Man gewöhnt sich schnell an das Gehäuse und bis jetzt spüre ich keine bleibenden Schäden an meinen Händen durch das etwas kantige Gehäuse :-) Es ist für mich daher kein Argument mehr das gegen einen Kauf der Samsung sprechen würde.

Die Akkuleistung kann ich nicht so genau beurteilen. Bis jetzt reichte die erste Ladung und die Anzeige steht immer noch auf 2/3. Ich empfehle dennoch einen Zweit Akku generell als Zubehör Nr. 1 zu jeder digitalen Fotokamera. Wenn der Akku während einer Hochzeit schlapp macht oder in den Ferien gerade keine Steckdose zur Verfügung steht dann ist das sehr ärgerlich.

Das mal wieder ein Zwischenbericht zu meinem Praxistest mit der Samsung NX200.

In den nächsten Tagen folgt noch ein abschliessender Bericht mit dem Fazit ob ich mir die Samsung NX200 als Weihnachtsgeschenk anschaffen werde oder nicht.

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Samsung NX200 – Kameratest Teil 2

1
Dezember

Heute nochmals ein paar Testaufnahmen mit der Systemkamera Samsung NX200.
Am Montag geht die Kamera zurück an Samsung Schweiz.

Zuerst ein Bild mit vielen Ästen und blauem Himmel. Der Kleine Ausschnitt ist ein 1:1 Ausschnitt. Also 100% vom 20 Megapixel Bild.
Die Kamera zeichnet sehr scharf. Die Belichtungsautomatik funktioniert einwandfrei. Die Farben werden natürlich wiedergegeben.

 

Nun eine Nahaufnahme von einem Baumstamm. Bei diesem Bild habe ich die Blende 14 gewählt.
Der Tiefenschärfenverlauf ist gut. Auch hier arbeitet die Kamera sehr präzise.

 

Ein ähnlicher Ausschnitt mit Blende 5,6. Die Schärfentiefe wird dabei erwartungsgemäss sehr gering.
Die eingebaute Tiefenschärfenkontrolle (Im Aufnahmemodus die Taste “Papierkorb” drücken) ist sehr gut. Was mir hier nicht gefällt sind diese komischen Artefakten im unscharfen Bereich. Irgendwie sieht das wie elektronisch gerechnet aus, als dass es eine optische Unschärfe gibt.

 

Dann noch ein Gebäude am Flughafen Kloten. Hier stimmt wieder alles. Normalerweise fotografiere ich immer im RAW Mode.
Vielleicht irritiert mich daher die extrem hohe Schärfe. Es scheint so als schärft die Kamera sehr stark elektronisch nach.
Wenn ich noch einen RAW Konverter finde der die Samsung .SAM Bilder lesen kann werde ich noch den Vergleich .JPG zu .SAW (RAW) zeigen.
Belichtung, Bilddynamik etc. finde ich sehr gut.

 

Obwohl ich praktisch nie über ISO 400 fotografiere, musste ich mal die ISO Zahl auf 6400 hoch schrauben. Die Samsung NX200 geht sogar auf ISO 12’600.
Das unbearbeitete Bild überrascht auch hier sehr positiv. Die Kamera stützte ich nur auf einen Zaunpfosten ab.
Probleme machte jedoch der Autofokus der bei so wenig Licht erst nach mehreren Anläufen funktionierte.
Aber das Ergebnis lässt sich ansehen. Unten noch ein kleiner 1:1 Ausschnitt vom Original Foto.

 

Ich hoffe, dass ich am Wochenende noch ein paar Aufnahmen mit der Samsung NX200 machen kann. Am Montag geht die Kamera zurück an Samsung Schweiz. Die Zeit geht so schnell vorbei und es sind noch ein paar Hundert Bilder zu bearbeiten und ein paar Fotoshootings vor Weihnachten sind auch noch auf der Pendenzenliste.

Mein Testbericht über die Systemkamera, der Samsung NX200 soll kein fundierter technischer Messbericht sein. Ich möchte viel mehr aufzeigen wie man mit der Kamera in der Praxis arbeiten kann und wo die Grenzen sind.

Ich lese in Foren von Vergleichen der NX200 mit Spiegelreflex Kameras in der Preisklasse von mehreren Tausend Franken. Da muss ich dann schon etwas schmunzeln wenn das Resümee ist, dass die NX200 nicht so gut ist wie z.B. eine Nikon D3s.

Aber in der Preisklasse von 700 – 1’000 Franken haben die Systemkameras durchaus ihre Berechtigung. Die Systemkamera sehe ich z.B. als interessanten Ersatz für SLR Fotografen auf Reisen. Viele möchten nämlich nicht immer eine ganze Profi Ausrüstung mitschleppen und trotzdem nicht auf die Vorzüge der SLR Kamera verzichten. Und genau da sehe ich die Positionierung der Systemkameras.

Mittelfristig sehe ich die Systemkameras sogar als Konkurrenz zu den Spiegelreflex Kameras. Denn die Entwicklung von Spiegellosen Kameras ist noch sehr jung. Da wird sich in den nächsten Jahren noch einiges bewegen.

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Samsung NX200 – Kameratest Teil 1

27
November

Ich habe freundlicherweise von Samsung Schweiz die neu auf dem Markt erschienene Systemkamera Samsung NX200 zum Testen erhalten.

Ich werde daher ein wenig berichten was für Erfahrungen ich mit der Kamera gemacht habe und wie ich die Systemkamera einschätze.

Technische Daten will ich hier nicht wieder geben. Die findet man auf der Homepage von Samsung. Es gibt auch schon unzählige Testberichte und Messergebnisse zur Kamera.
Interessant sind die Berichte von DPREVIEW. In diesem Falle gibt es jedoch erst einen Preview und noch keinen detaillierten Testbericht.
Zum Thema Systemkamera findet man ein paar Informationen bei Wikipedia.
Ganz einfach zusammengefasst ist eine Systemkamera eine Spiegelreflex Kamera (SLR) ohne Spiegel. Die Kameras sind kleiner und haben Wechselobjektive.

Die sehr technischen Testberichte in den Magazinen decken zum Teil gravierende Unterschiede der getesteten Kameras auf. Doch viele der elektronisch kompliziert gemssenen Werte interessieren mich nur wenig. Für mich zählt schlussendlich die Handhabung der Kamera und das ausgegebene Bild. Darum fallen meine Tests sehr pragmatisch aus.

Da es Heute sehr schönes Wetter war machte ich ein paar Vergleichsaufnahmen mit meiner Nikon D300 (bestückt mit einem billigen 800.- Nikon Zoom).

Als erstes ein einfacher Vergleich der aufgenommenen Pixel. Die Nikon D300 hat einen 12 Megapixel Sensor, die Samsung NX200 einen unglaublichen 20 Megapixel Sensor:

Die Samsung nimmt die Bilder also mit einer wesentlich höheren Auflösung auf.
Der Vorteil ist, dass man ein Bild auch mal nachträglich beschneiden kann und trotzdem noch genügend Auflösung hat. Der Nachteil ist der zunehmend benötigte  Speicherplatz auf der Speicherkarte und der Festplatte.
Bei den JPG Bildern hält sich der Unterschied jedoch noch im Rahmen: NX200: 6,3 MB D300: 5,3 MB

Hier sind nun zwei praktisch identische Bildausschnitte miteinander verglichen. Seht Ihr den Unterschied?

Die Aufnahmen sind mit maximaler Auflösung im JPG Format aufgenommen und 1:1 wiedergegeben.

So sieht der unbearbeitete Bildausschnitt der Sasmung NX200 (Samsung 18-55mm) aus:

Und das das Ergebnis meiner Nikon D300 (Nikkor 18-200mm):

Die Samsung NX200 zeichnet knackescharfe Bilder auf. Die D300 Aufnahme erscheint da schon fast als verschwommen.
Ich finde jedoch, dass die NX200 fast übertreibt. Es scheint so als sei die Aufnahme überschärft?

Leider habe ich noch keinen RAW Konverter für die Samsung gefunden. Darum ist das Ergebnis etwas mit Vorsicht zu geniessen.

Und hier noch einen Schnappschuss auf dem Weg zur Arbeit. Die Kamera stand auf Automatik und bewältigte die Belichtungseinstellung mit Bravur:


Die Bildqualität der Samsung NX200 hat mich bis jetzt sehr überzeugt.

Leider gibt es aber auch schon ein paar Punkte die mich stören:
Das Gehäuse ist sehr Kantig. Je nachdem wie man die Kamera hält sind diese Kanten gut spürbar.
Wenn man eine Stativplatte an die Kamera schraubt wird der Akku/Speicherkartenslot abgedeckt. Zum Wechsel muss also die Platte abgeschraubt werden.
Der vorhandene Blitzanschluss löst meine Blitzsteuergeräte nicht aus. Dadurch kann ich die Kamera nicht im Fototudio ausprobieren.
Das Standard Objektiv 18-55mm lässt sich nicht so präzise bedienen. Aber vielleicht bin ich da mit meinen x-Tausend – Fr. – Objektiven etwas verwöhnt.
Bei einer Kamera in dieser Preisklasse sollte der Monitor verstellbar sein. Die Bildwiedergabe hingegen ist sehr deutlich, farbecht und scharf.

Die Bedienung der Kamera finde ich schon fast Genial. Auch ohne Handbuch findet man sich trotz vieler Bedienelemente sofort damit zurecht.
Das Abrufen der Funktionen und Einstellungen ist sehr intuitiv und logisch.

Insgesamt macht die Kamera bis jetzt einen sehr guten Eindruck. Ich werde aber bestimmt noch ein paar Testaufnahmen damit machen.
Weitere Infos zur Samsung NX200 folgen…

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